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Kommentar zum Angriff auf Marcel Reif

Am vergangenen Samstag wurde Sky-Chefkommentator Marcel Reif vor dem Pottderby von sogenannten „Fans“ angegriffen und bepöbelt. Der BILD-Zeitung sagte er, dies sei kein Einzelfall gewesen. Hohn und Spott, Reporterhetze und leider auch körperliche Attacken gegenüber jenen Männern, die uns Wochenende für Wochenende begleiten, sind derzeit so aktuell wie nie zuvor.


Im Grunde geht es den Kommentatoren wie den Fussballprofis. Sie stehen in der Öffentlichkeit und sie polarisieren. Idioten, die Grenzen überschreiten, gibt es leider überall.

Das FUMS-Magazin distanziert sich deutlich von der (teilweise stark) unsachlichen Kritik gegenüber den Herren Reif, Réthy, Thurn und Taxis und Co. Unser gesamtes Team ist Fan dieser Reportergeneration, die mit markigen Sprüchen pure Unterhaltung bietet und sich nicht dem nüchternen Kommentar verpflichtet fühlt.

Uns ist bewusst, dass die FUMS-Arbeitsnachweise und Phrasenshit-Bingos durchaus auch eine Steilvorlage sein können für Leute, die eine neutralere Berichterstattung schätzen. Für uns aber ist es eher ein Ausdruck der Anerkennung. Wir lieben Marcel Reif und seine senderübergreifenden Kollegen. Indem wir die getätigten Kommentare schriftlich festhalten, rücken wir ihre Arbeit zwar noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, aber letztendlich ist es nichts anderes als das, was die Reporter mit den Profifussballern tun: sie haben ein Auge auf die Arbeit anderer und sprechen darüber. Das gehört zu diesem Berufsfeld einfach dazu.

Das FUMS-Magazin hat sämtliche Arbeitsnachweise stets in einen entsprechenden Kontext („Endlich wieder Thurn und Taxis“, „Reif heute in Bestform“ etc.) gesetzt und sich zu keinem Zeitpunkt an negativer Stimmungsmache beteiligt. Und das wird auch so bleiben.

Von Cord Sauer


Du siehst das anders? Schreib uns! Entweder hier in die Kommentare oder an: csauer@fussballmachtspass.de

 

Lob, Kritik, Feedback, User-Meinung, Lottozahlen:

  1. Schade, dass es so einer Klarstellung bedarf. Ich finde, ihr müsst euch diesen Schuh der negativen Stimmungsmache wirklich nicht anziehen. Ehrlich gesagt fand ich Fritz von TuT früher unerträglich, aber durch eure Arbeitsnachweise ist er mir geradezu ans Herz gewachsen. Ich habe gelernt: Man kann Fußball auch anders als „bierernst“ genießen, und dafür stehen eben auch die von euch besonders häufig portraitierten Persönlichkeiten. Bleibt auf jeden Fall wie ihr seid!

  2. Vollste Zustimmung für diesen Kommentar. Wer nicht realisiert, dass die Arbeitsnachweise und Bingozettel mit einem Augenzwinkern geschrieben wurden, der hat den Namen FUMS auch nicht verstanden.

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