Nun ist die Entscheidung offenbar gefallen: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der 1. FC Kaiserslautern am Montag beim Amtsgericht Insolvenz beantragen. Anschließend will der Klub die Öffentlichkeit informieren, wie es weiter gehen soll.


Nach Angaben des SWR beträgt der Schuldenstand des Klubs mittlerweile rund 24 Millionen Euro. Bis zuletzt soll der Versuch unternommen worden sein, mit den Geldgebern einen Schuldenschnitt herauszuhandeln, doch die Gespräche scheiterten offenbar.

Zumindest sportlich muss der Verein jedoch keine Strafe befürchten: Durch die aktuelle Corona-Krise wird der DFB auf die bei einer Insolvenz üblichen Strafe von neun Punkten Abzug verzichten. Ob der 1. FC Kaiserslautern den Spielbetrieb in der kommenden Saison in der Dritten Liga jedoch überhaupt realisieren kann, ist derzeit noch unklar.

Laut des Berichts des SWR möchte sich der Verein durch eine Planinsolvenz innerhalb von drei Monaten sanieren. Für diesen Zeitraum sollen die Gehälter von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden, um die Liquidität zu sichern. Innerhalb der Frist soll ein weiteres Gespräch mit den Gläubigern geführt werden, um eventuell noch zu einer anderen Lösung zu kommen.


 

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