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Der 1. FC Köln hat eine starke Saison gespielt und sich mit dem Einzug in die Conference League belohnt. Anthony Modeste war dabei mit seinen Toren maßgeblich am Erfolg der Baumgart-Elf beteiligt. Doch wie geht es im Sommer mit dem 34-Jährigen weiter? 


Die Verantwortlichen des 1. FC Kölns haben nun alle Hände voll zu tun. Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart für die Conference League qualifiziert hat, müssen wichtige Positionen neu besetzt werden, damit die Kölner auch auf internationaler Ebene bestehen können. Auf der anderen Seite steckt der Klub in einer finanziell schwierigen Situation. Bedingt durch die Corona Pandemie kam es zu einem 85 Millionen Euro Umsatzverlust, den es erst einmal wieder reinzuholen gilt.

Daher ist es klar, dass der Verein keine Mega-Transfers abwickeln wird. Doch wie plant man mit den eigenen Spielern, dessen Verträge in näherer Zukunft auslaufen? Prominentes Beispiel: Anthony Modeste. Das Arbeitspapier des Franzosen endet 2023 und er hätte gerne eine vorzeitige Verlängerung, damit er in seinem Alter eine gewisse Planungssicherheit hat. Sport-Geschäftsführer Christian Keller gab im Interview mit dem Express Aufschluss. 

Demnach möchte man den Stürmer gerne halten. „Wir glauben, dass er auch mit 34 noch in der Lage ist, Tore zu schießen, wenn wir ihn richtig einsetzen – und das wird das Trainerteam tun. Er ist für diese Mannschaft elementar wichtig.“, so Keller. „Gleichermaßen sind wir momentan nicht in der Lage, einen Top-Vertrag zu verlängern. Tony weiß, dass wir ihm aktuell nichts über 2023 hinaus anbieten können. Wenn wir im Herbst klarer sehen, wie unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten sind, sieht das sicher anders aus.“, gab der Geschäftsführer offen zu. Dennoch habe er bei Tony ein gutes Gefühl, dass er dem Verein erhalten bleibt. Ob sich gute Gefühl am Ende bestätigt, bleibt abzuwarten.

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