Karim Adeyemi
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Der Transfer von Karim Adeyemi zu Borussia Dortmund hat nicht nur bei den BVB-Fans für viel Erleichterung gesorgt. Ausgerechnet der Regionalligist SpVgg Unterhaching dürfte sich vor allem über den finanziellen Aspekt freuen. Durch eine Klausel fließen etwa sieben Millionen Euro an den Münchner Vorstadtklub.


Dass Jugendvereine oftmals nur wenig davon haben, dass sie einst absolute Top-Stars ausgebildet haben, ist im Profifußball gängiger Alltag. Bei der SpVgg Unterhaching trifft dies allerdings nicht zu. Der Regionalligist aus Bayern holte wohl das Maximum aus dem Abgang von Karim Adeyemi heraus, der sich 2018 RB Salzburg anschloss.

Damals war der flinke Angreifer so umworben, dass die Österreicher das Talent für etwas mehr als zehn Millionen Euro von der U19 Unterhachings verpflichteten. Für einen solchen Verein deckt diese Summe den Etat für eine längere Zeit. Doch mit dem damaligen Erlös gab sich der Traditionsklub noch nicht zufrieden. Es wurde eine Klausel im neuen Vertrag bei Salzburg verankert, die Unterhaching einen Teil zukünftiger Einnahmen zusichert.

Adeyemi sorgt für Geldregen in Unterhaching

Wie die Bild und Sport Bild berichten, soll sich diese auf 22,5 Prozent der Ablöse belaufen, die gerade erst mit Borussia Dortmund verhandelt wurde. Der BVB sicherte sich nach langen Verhandlungen die Dienste des 20-Jährigen für insgesamt 30 Millionen Euro. Und so streicht der Regionalligist vier Jahre später weitere sieben Millionen Euro ein.

Darunter fällt auch ein Betrag von 450.000 Euro, der als Solidaritätsmechanismus von der UEFA bei Transfers dieser Art und Ausbildungsvereine fließt. Der Haushalt des Viertligisten wurde damit ordentlich renoviert. Und womöglich dürfte Unterhaching nun keine Talente mehr ohne eine entsprechende Klausel abgeben wollen.

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