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Nach Abpfiff der Partie zwischen Union Berlin und Bayer 04 Leverkusen kam es gestern zu hektischen Szenen. Im Mittelpunkt: Nadiem Amiri. Nach kurzer Rudelbildung mit einigen Union-Spielern war der deutsche Nationalspieler nicht mehr zu beruhigen. Den vermeintlichen Grund dafür verriet Teamkollege Jonathan Tah kurz danach im DAZN-Interview.


Tah und Demirbay werden Zeugen des Vorfalls

„Was ich sehr bitter finde, ist die Situation, die mit Nadiem Amiri vorgekommen ist, wo anscheinend seine Herkunft, wo seine Eltern herkommen, beleidigt wurden. Finde ich sehr sehr schade, das gehört nicht auf einen Fussballplatz – da ist auch egal, wie das Spiel ausgeht. Das wollte ich vorweg sagen, dass das das Bitterste am ganzen Abend ist und hoffentlich Konsequenzen hat“, sagte Tah nach dem Spiel gegenüber DAZN.

Auf Nachfrage des Reporters ergänzte der Innenverteidiger dann noch: „Da gab es irgendwie Diskussionen und da ist der Begriff „Scheiß Afghane“ gefallen und das will ich hier mit aller Deutlichkeit sagen: Egal in welcher Situation, egal wie emotional das Ganze ist – so geht das nicht.“

Teamkollege Kerem Demirbay konnte den Vorfall ebenfalls bestätigen, wollte jedoch nicht die Details der Auseinandersetzung darlegen: „Das ist nicht meine Art, das mach ich nicht. Ich habe was mitbekommen aber ich habe Respekt vor beiden Spielern. Was auf dem Platz ist, bleibt auf dem Platz. Wenn sie sich dazu äußern möchten, können sie sich selber dazu entscheiden, aber ich bin keiner, der das macht.“

Welcher Union-Profi der Urheber der rassistischen Äußerungen war, behielten Tah und Demirbay für sich.

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Nun äußert sich Nadiem Amiri

Auch Amiri selbst möchte den entgleisten Akteur der Eisernen jedoch nicht beim Namen nennen, sagt aber auf der Website von Bayer 04: „Er ist nach dem Spiel zu mir in die Kabine gekommen. Es sind auf dem Platz aus den Emotionen heraus unschöne Worte gefallen, die ihm sehr leid tun. Er hat mir das glaubwürdig versichert und deswegen ist die Sache für mich nun erledigt.“

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  1. Ist doch alles undurchsichtig. Wenn das so gesagt worden ist, dann muss man auch dazu stehen. Solche Àußerungen kommen nicht spontan. Man wirbt mit Respekt gegenùber jedem, nur kommt es bei den meisten Spieler nicht an. Siehe Thuram, der ja aus einen guten Elternhaus kommt und wahrscheinlich vor dem Anspucken gestolpert ist. Wenn man solche Aktionen macht, sollte auch kein Offizieller mit irgendwelchen Halbwahrheiten den Spieler in Schutz nehmen.

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