Deniz Aytekin wird den 107. Bundesliga-Klassiker pfeifen
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Deniz Aytekin hatte es beim Topspiel des BVB gegen den FC Bayern (2:2) nicht leicht. Für Gesprächsstoff sorgte die Bellingham-Aktion gegen Davies – wofür sich der Referee nach der Partie rechtfertigte.


Hätte der BVB eine Halbzeit lang in Unterzahl in Unterzahl spielen müssen? Gelbverwarnt trifft Jude Bellingham Bayerns Alphonso Davies kurz vor der Pause des Topspiels mit dem Fuß im Gesicht. Der Kanadier war relativ weit unten – der Fuß des Engländers aber eben auch weit oben. Für FCB-Coach Nagelsmann war der Fall klar:

Glattrot aus Sicht des Bayern-Coaches. Schiedsrichter Deniz Aytekin lenkte ein wenig ein: „Man kann das durchaus so sehen“, fügte aber an: „[Bellingham] hat bei seiner ersten Aktion eine ‚Kann-Gelbe-Karte‘ gesehen, das war in einer hektischen Phase. Keine klassisch Zwingende. In der Situation war es für mich dann so, dadurch dass der Spieler von hinten reinkam und den Kopf nach unten nahm. Es gab den Kontakt, klar – aber mir hat die letzte Überzeugung gefehlt, dort auf Gelb-Rot zu gehen.“

Loddar widerspricht Aytekin

Dazu kam die ohnehin ruppige Spielweise beider Teams: „Bei so vielen Zweikämpfen ist es natürlich nicht leicht, alles im Rahmen zu halten. Im Großen und Ganzen war es aber okay, denke ich. Es war einfach sehr intensiv auch in der Anfangsphase gleich, deswegen gab es da auch drei Gelbe Karten.“ Loddar hätte gerne eine weitere gelbe Karte gesehen:

Spielte die erste gelbe Karte eine Rolle in der Bewertung der Davies-Szene? „Das ist jetzt hypothetisch. Das kann durchaus sein, aber man muss in so einem Spiel das Gesamte sehen. Für mich war es einfach so, dass in der Szene die letzte Überzeugung gefehlt hat, Gelb-Rot zu geben und so ein Spiel letztendlich zu entscheiden“, so Aytekin.

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