Bakayoko
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Sie richten die Waffen ins Auto, filzen den Fahrer des Wagens, suchen etwas Verdächtiges – und sind dann sichtlich peinlich berührt, als sie merken, dass sie da gerade AC Mailands Tiemoué Bakayoko angehalten haben.


Die „Gazzetta dello Sport“ berichtet, dass sich das ganze am 3. Juli in Mailand abgespielt haben soll. Kurz vorher soll es bei einem Drogenhandel Schüsse zwischen Senegalesen gegeben haben. Deshalb soll die Polizei den Wagen angehalten und – mit gezogener Waffe – in Alarmbereitschaft gewesen sein. Als sich allerdings herausstellte, dass es sich beim Fahrer des Wagens um den AC-Profi Bakayoko handelte, ließ die Polizei sofort ab.

Rassismus gegen Bakayoko?

Schnell wurden Rassismus-Vorwürfe laut: Man habe nur auf Grund seiner Hautfarbe und seines teuren Wagens Verdacht geschöpft. Aber auch an anderer Stelle bemängelte man die Polizei. So habe man, als man bemerkte, dass es ein Serie-A-Spieler ist, den sie da haben, sofort abgelassen und sich entschuldigt – Fußballer-Bonus quasi.

Die Mailänder Polizei weist das alles von sich: „Das sind unangebrachte Kommentare. Die Kontrolle wurde veranlasst, da Bakayoko und der Beifahrer, zufälligerweise, perfekt auf die Beschreibung passten und wurde die Kontrolle wurde wieder abgebrochen, als sich herausstelle, dass sie nichts damit zu tun hatten.“

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