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Bayer Leverkusen hat einen neuen Ausrüster für die kommende Saison gefunden. Die Werkself hat mit dem britischen Sportartikel-Hersteller Castore eine Zusammenarbeit bis 2027 verkündet. Die Partnerschaft mit Jako endet damit nach sechs Jahren.


In der Vereinsgeschichte von Bayer Leverkusen war die Verkündung eines neuen Trikotausrüsters ein seltenes Szenario. Nur zwei Sportartikelhersteller schafften es bisher auf das Leibchen der Werkself. Während Adidas die Trikots für mehrere Jahrzehnte stellte, übernahm Jako zur Saison 2016/17.

Zur kommenden Spielzeit wird es erstmalig international. Wie der Verein über die sozialen Medien mitteilte, hat man sich mit dem britischen Unternehmen Castore auf einen Vertrag bis 2027 geeinigt. Der neue Partner bezeichnet sich selbst als Premium-Marke und startete in den letzten Jahren ordentlich durch. Mit Teams wie den Wolverhampton Wanderers und Newcastle United hat Castore schon erste Abnehmer gefunden.

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In naher Zukunft ist eine europaweite Expansion geplant. Für Leverkusen kam das Interesse nach dem Auslaufen des Jako-Deals zur richtigen Zeit. „Wir haben in Castore einen innovativen Partner gefunden, der mit seinen Ambitionen sehr gut zu Bayer 04 passt. Sowohl die Qualität der Produkte als auch der digitale und internationale Ansatz des Unternehmens haben uns überzeugt. Gemeinsam mit Castore wollen wir künftig vor allem im Bereich der Sponsoren- und Zielgruppenaktivierung neue Maßstäbe setzen“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung Fernando Carro.

Erst 2015 gründete sich die Marke mit damals ambitionierten Zielen. „Für uns ist es ein bedeutender Schritt, zusammen mit einem international ausgerichteten Klub mit einer solchen Historie in den deutschen Markt einzutreten“, wie Mitgründer Tom Beahon auf der Internetseite von Bayer zitiert wird. „Es ist eine Ehre, dass Bayer 04 sich für Castore entschieden hat! Unsere Werte und der Ehrgeiz, die Besten sein zu wollen, passen perfekt zusammen.“

Neben der Aussicht auf hochwertige Produkte hat Leverkusen natürlich auch den ökonomischen Aspekt im Hinterkopf. Die Kooperation wird helfen, die Werkself im englischen Raum bekannter zu machen. Über die finanziellen Rahmendaten des Deals wurde dagegen noch nichts bekanntgegeben. Die Beteiligten erhoffen sich, dass Leverkusen als Trendsetter die nächsten deutschen Klubs anlockt.

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