Oliver Kahn
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Die Zukunft von Erling Haaland ist viel diskutiert. Beim FC Bayern München wird sie allem Anschein nach nicht liegen. Vorstandschef Oliver Kahn machte deutlich, dass der Norweger nicht bezahlbar ist. Bei den eigenen Personalien sieht es dagegen besser aus.


Auch die Bayern wurden lange ins Werben um Erling Haaland hineingeredet. Ein mögliches Interesse an einer Verpflichtung hat sich aber spätestens jetzt erledigt. Wie Vorstandschef Oliver Kahn bei Sport1 im „Doppelpass“ betonte, stand der Norweger zwar unter bayrischer Beobachtung, denn „wir würden unserem Job nicht gerecht werden, wenn wir uns nicht mit einem jungen Stürmer beschäftigen würden“, doch die Realität verwehrt dem FCB jegliche Planspiele bei Haaland.

„Das sind finanzielle Dimensionen, die sind außerhalb unserer Vorstellung“, so Kahn zu einem möglichen Transferpaket von Transfermarkt.de zitiert. Die Ablösesumme könnte München eventuell noch stemmen. Doch in Sachen Handgeld und Bonuszahlungen hat die Konkurrenz einfach zu große Vorteile. Am heißesten wird der 21-Jährige weiterhin bei Manchester City gehandelt.

Kahn hofft bei Bayern-Stars auf Verlängerungen

Ohnehin haben die Bayern selbst erst einmal genug damit zu tun, sich um die eigenen Personalien zu kümmern. Vor allem die Zukunft von Robert Lewandowski stand zuletzt auf der Kippe. Doch Kahn betont die Wichtigkeit, den Polen weiter an den Rekordmeister zu binden. „Wir wollen, dass er möglichst lange beim FC Bayern München bleibt.“ Zuletzt wurde von einem Angebot aus Barcelona berichtet.

Einen Wechsel im Sommer schloss Kahn allerdings aus. Es gehe nur darum, weiter mit Lewandowski in den Dialog zu treten und die beiderseitigen Interessen auf einen Nenner zu bringen. Selbiges Szenario deutet sich auch bei Manuel Neuer und Serge Gnabry an. Mit dem Torhüter sei man „in sehr, sehr gutem Austausch.“ Der Angreifer müsste sich dagegen selbst noch über seine Zukunft klar werden.

Ob dies auch für Thomas Müller gilt? Wie bei vielen seiner Teamkollegen läuft der Vertrag des Ur-Bayern im Sommer 2023 aus. Doch auch hier kündigt Kahn eine baldige Entwarnung an. Man sei „sehr, sehr zuversichtlich, dass wir relativ kurzfristig auch schon was dazu sagen können.“ Einfach wird es allerdings bei keiner einzigen Verhandlung. Denn auch der Rekordmeister musste während der Pandemie Verluste hinnehmen. „Wir haben zwei ganz, ganz schwierige Jahre hinter uns“, so Kahn.

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