Serge Gnabry
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Wie bei einigen anderen Stars des FC Bayern hapert es auch bei Serge Gnabry mit einer Verlängerung seines Vertrags. Der Nationalspieler genießt laut aktuellen Berichten nicht die erhoffte Wertschätzung im Verein und zögert eine Entscheidung hinaus.


Über die letzten Jahre hat sich Serge Gnabry beim FC Bayern München zu einem Leistungsträger entwickelt, der an seinen besten Tagen mit der Weltspitze mithalten kann. Nicht nur durch seine Leistungen ist er für den Rekordmeister daher wertvoll. Doch über den genauen Stellenwert sind sich scheinbar weder Verein noch Spieler so richtig einig.

Das wird in den vergangenen Monaten aufgrund der zähen Vertragsverhandlungen deutlich: Bis 2023 ist der 26-Jährige noch an die Bayern gebunden. Grundsätzlich würde Gnabry gerne verlängern und auch die Münchener wollen den Angreifer nur ungerne im Sommer verkaufen. Doch wie der Kicker berichtet, gibt es einige Gründe, warum das Verhältnis gerade angespannt ist.

Im Verein fühlt sich der 31-fache Nationalspieler nicht so sehr geschätzt, wie er es sich vorstellt. So sind die Gespräche mit Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller über eine Vertragsverhandlung immer im Mittelpunkt. Das gleiche Szenario bei Gnabry ist dagegen schlichtweg unterrepräsentiert.

Sané-Status und Verlängerung mit Coman beschäftigen Gnabry

Auch bei Niklas Süle sei dies der Fall gewesen. Der Verteidiger zog im Winter einen Schlussstrich und entschied sich für einen Wechsel zu Borussia Dortmund. Beide vereint, dass der Klub wohl nicht die ganz großen Bemühungen hegt, ihnen eine langfristige Perspektive zu versprechen.

Dazu kommt für Gnabry, dass die anderen Flügelspieler um Leroy Sané und Kingsley Coman ein deutlich besseres Standing haben und auch mehr verdienen. Der Franzose verlängerte erst vor Wochen seinen Vertrag. Einen solchen Status wünscht sich der 26-Jährige neben dem Anspruch, ein Top-Verdiener zu sein, ebenfalls.

Sportlich war die Beziehung stets professionell und auch erfolgreich. Und selbst wenn es einige Reibereien gibt, deutet mehr auf eine Übereinkunft als auf einen Abschied im Sommer hin. Doch die Bayern müssen zusehen, dass der Unmut bei den eigenen Stars nicht Überhand nimmt und ihnen dann nicht doch mal eine gesamte Achse wegbrechen wird.

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