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Was lange Zeit diskutiert wurde nimmt nun konkrete Züge an. Ramy Bensebaini von Borussia Mönchengladbach soll Berichten zufolge im Sommer zum BVB wechseln. Auf der anderen Seite stehen zwei Linksverteidiger vor dem Aus bei den Schwarz-Gelben. 


Auf dem Papier ist Borussia Dortmund auf der linken Außenverteidiger Position gut aufgestellt. Mit Raphael Guerreiro hat man einen ehemaligen Europameister, der seit geraumer Zeit zum absoluten Stammpersonal gehört. Als Backup steht Nico Schulz bereit, der in seiner Zeit bei TSG Hoffenheim seine Qualitäten auf Linksaußen gezeigt hat. Zudem hat vor kurzem der 17-jährige Youngster Tom Rothe sein Talent aufblitzen lassen.

Doch bei genauerer Betrachtung werden viele Schwachstellen erkennbar. Guerreiro besitzt zwar vorzügliche Offensiv-Fähigkeiten, sein Defensiv-Verhalten lässt aber oftmals zu wünschen übrig. Zudem ist der Portugiese sehr verletzungsanfällig. Schulz hat es seit seinem Wechsel in 2019 nie geschafft, an seine Leistungen aus den TSG-Zeiten ranzukommen. Rothe scheint zwar eine vielversprechende Zukunft beim BVB zu haben, dennoch steht er noch ganz am Anfang seiner Karriere.

Und so trennen sich wohlmöglich die Wege zwischen zwei der drei Verteidiger und der Borussia. Wie die WAZ berichtet, soll Schulz den Verein im Sommer verlassen. Obwohl man in Dortmund vor drei Jahren 25 Millionen für den ehemaligen Nationalspieler hinlegte, sei man im Sommer bereit ihn für deutlich weniger gehen zu lassen. Darüber hinaus wird von einem unprofessionellem Lebensverhalten von Guerreiro berichtet, welches intern für Unruhe sorgt und seine Zukunft in Dortmund fraglich lässt. Ein Nachfolger soll bereits feststehen. 

Bensebaini vor Wechsel zum BVB 

Wie die Sport Bild vermeldet, seien die Bemühungen um Gladbachs Außenverteidiger Ramy Bensebaini sehr konkret. Demnach stehe der Transfer zum BVB kurz vor dem Abschluss. In dem Bericht wird von einer Ablösesumme von 12 Millionen gesprochen. Bensebainis Vertrag bei den Fohlen läuft 2023 aus, er soll dem Verein aber bereits vor einigen Wochen mitgeteilt haben, diesen nicht verlängern zu wollen. Dementsprechend wäre der kommende Sommer die letzte Gelegenheit, eine angemessene Ablösesumme für den 27-jährigen Algerier zu erhalten. 

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