FC Bayern Nagelsmann
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Wegen einer Herzmuskelentzündung muss der FC Bayern schon seit geraumer auf Stamm-Linksverteidiger Alphonso Davies verzichten. Seither schließt Lucas Hernández die Lücke – doch laut Berichten wollte Trainer Julian Nagelsmann in der Wintertransferphase Ersatz holen und sich dabei beim VfB Stuttgart bedienen: Die Rede ist von Borna Sosa.


Der kroatische Nationalspieler kam 2018 zu den Schwaben und läuft seither die linke Stuttgarter Außenbahn auf und ab. Laut BILD-Fußballchef Christian Falk soll man im Winter an der Säbener Straße die Fühler nach dem 24-Jährigen ausgestreckt haben – offensichtlich ohne Erfolg, er trägt noch . In seinem Podcast Bayern-Insider sagte Falk, dass Sosa bereits 2021 auf dem Zettel der Bayern stand, man sich damals aber für den günstigeren Omar Richards vom FC Reading entschieden habe. Dieser kam bisher aber nur sporadisch zum Einsatz.

In der vergangenen Saison kam Borna Sosa auf zehn Torvorlagen in 26 Spielen. Besonders mit seinem kongenialen Partner im Sturm, Saša Kalajdžić, machte es ein ums andere Mal Klick, servierte der Kroate dem serbischstämmigen Österreicher butterweiche Flanken auf den Kopf. Das ist bei den Bayern natürlich nicht unbemerkt geblieben. Doch soll laut Falk Sportvorstand Hasan Salihamidžić einem Wechsel im Winter einen Riegel vorgeschoben haben, da die Ablöse, angesichts der Tatsache, dass die Position doppelt (und mit Hernández dreifach) besetzt ist, wohl zu hoch gewesen wäre (20 Mio. Euro Marktwert laut tm.de). Aktuellen Medienberichten zufolge ist Nagelsmann noch immer interessiert – wodurch das Thema durchaus noch heiß werden könnte.

Bericht: FC Bayern mit schweren Stand bei de Ligt

Der FC Bayern München sucht auf Hochtouren einen neuen Abwehrchef für die kommende Saison. Als möglicher Kandidat wird seit geraumer Zeit Matthijs de Ligt von Juventus Turin gehandelt. Einen Wechsel des 22-Jährigen versucht sein aktueller Verein allerdings mit allen Mitteln zu verhindern. 

Mit Blick auf die Zukunft hat der FC Bayern München eine große Herausforderung vor der Brust. Denn blickt man auf die Personalsituation, so fällt auf, dass es insbesondere in der Innenverteidigung ziemlich dünn wird. Der bevorstehende Wechsel von Niklas Süle zum Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund verschärft die Lage nur noch weiter. 

Dementsprechend sucht man in München auf Hochtouren nach einem neuen Abwehrchef. Seit geraumer Zeit fällt in diesem Zusammenhang der Name Matthijs de Ligt. Der 22-Jährige spielt zur Zeit bei Juventus Turin und absolvierte in der laufenden Serie-A Spielzeit 20 von möglichen 25 Partien. Zudem bestritt der Niederländer, trotz seines jungen Alters, bereits 33 Spiele für die Nationalmannschaft. An der Säbener Straße scheint man sich sicher zu sein, in de Ligt den benötigten Abwehrchef gefunden zu haben. 

Doch eine Verpflichtung des 22-Jährigen wird für die Bayern alles andere als leicht werden. Grund dafür ist de Ligts aktueller Arbeitgeber Juventus Turin. Denn laut der italienischen Fachzeitung Tuttosport, versucht der italienische Rekordmeister mit Nachdruck den jungen Niederländer von einem Verbleib zu überzeugen. Helfen soll dabei eine komplexe Vertragsanpassung. Diese sieht vor, dass de Ligt sein Arbeitspapier bis 2025 verlängert und im Gegenzug eine Gehaltserhöhung erhält. Die festgeschriebene Ablösesumme, die aktuell bei geschätzten 120 Millionen Euro liegt, soll zudem ab 2023 nach unten korrigiert werden. Für den FC Bayern ist die derzeit geltende Ablösesumme, in Anbetracht der angespannten wirtschaftlichen Zeiten, zu hoch und so scheint es, als müsse sich der deutsche Rekordmeister nach weiteren Kandidaten umschauen. Neben de Ligt beschäftigen sich die Bayern derzeit mit den beiden Chelsea-Spielern Antonio Rüdiger und Andreas Christensen. 

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