Ab der kommenden Saison will Regionalligist TuS Haltern nur noch auf einheimische Spieler setzen und somit ein ähnliches Konzept wie Athletic Bilbao verfolgen.


Bereits in der kommenden Spielzeit sollen 50 Prozent des Kaders der ersten Mannschaft aus Akteuren bestehen, die in Haltern geboren oder aufgewachsen sind, beziehungsweise bereits in der Jugend für den TuS gespielt haben. In der darauf folgenden Saison soll die Quote sogar auf 75% erhöht werden.

Marketingleiter Raphael Brinkert begründete den drastischen Schritt so: „Unsere Seestadt-Strategie soll nicht ausgrenzen, sondern antreiben, und uns helfen zukünftig vermehrt auf diejenigen zu setzen, die beim TuS Haltern am See und in unserer Stadt groß geworden sind. Diese Selbstbeschränkung sehen wir als konsequente Weiterentwicklung und Rückbesinnung auf die DNA unseres Vereins als Deutschlands erfolgreichste Talentschmiede im Amateurfussball.“

Große Namen hat der TuS bereits einige hervorgebracht: Benedikt Höwedes schnürte die Schuhe für die Seestädter in seiner Jugend genau so wie Sergio Pinto oder die Metzelder-Brüder.

Für das neue Konzept würde der Verein auch einen sportlichen Abstieg in Kauf nehmen: „Wir sind der festen Überzeugung, dass es in den nächsten Jahren nicht nur um höher, weiter und schneller, sondern auch um sozialer, gerechter und nachhaltiger geht“, so Brinkert weiter.

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