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Ganz Dortmund hat auf den Moment gewartet, dass Youssoufa Moukoko 16 Jahre alt und damit spielberechtigt wird. Einen Tag nach seinem Geburtstag war es dann soweit – sein erstes Spiel in der Fußball-Bundesliga. Doch seither ist es ruhig um den mittlerweile 17-Jährigen geworden. Berichten zufolge soll er sogar einen Wechsel anstreben.


Youssoufa Moukoko galt in der Jugend von Borussia Dortmund als absolutes Ausnahmetalent, denn dort machte der Stürmer mit seinen Gegnern was er wollte und brach dabei sämtliche Rekorde. In 88 Spielen für die U17 und U19 erzielte Moukoko unfassbare 141 Tore, ungeachtet dessen, dass er stets in die älteren Jahrgänge hochgezogen wurde und somit deutlich jünger als seine Gegenspieler war. 

Doch der lange als Jahrhunderttalent gepriesene Moukoko konnte die hohen Erwartungen bisher nicht erfüllen. Sicherlich auch deshalb, weil der junge Deutsch-Kameruner viel mit Verletzungen zu kämpfen hatte. In der laufenden Spielzeit stand er 20 Mal auf dem Feld, kam dabei allerdings nur auf 347 Minuten. Für den U21-Nationalspieler ist das natürlich viel zu wenig. So ist es kein Wunder, dass er seine Perspektive nicht zwingend in Dortmund sieht. 

Moukoko plant Abschied aus Dortmund

Obwohl die Zukunft von Superstar Erling Haaland noch immer nicht final geklärt ist, suchen die Verantwortlichen auf Hochtouren nach einem Nachfolger. Der Transfer von Karim Adeyemi steht kurz vor dem Abschluss und mit Benjamin Sesko (Red Bull Salzburg), Adam Hlozek (Sparta Prag) und Hugo Ekitike (Stade Reims) werden weitere Neuzugänge heiß gehandelt. Allem Anschein nach wird die Konkurrenz für Moukoko auch in der kommenden Spielzeit nicht weniger. 

Wie die BILD berichtet, soll der Spieler in der Hoffnung mehr Spielzeit zu bekommen mittlerweile einen Wechsel ins Auge gefasst haben. Demnach wäre der BVB auch inzwischen bereit, den jungen Stürmer zu verkaufen, wenn auch nur mit einer Rückkaufoption. Da das Arbeitspapier des 17-Jährigen nur noch gut ein Jahr läuft, macht eine Leihe derzeit keinen Sinn und eine Vertragsverlängerung soll der Spieler nicht anstreben. Daher wäre ein Verkauf die einzige Möglichkeit sein, eine angemessene Ablösesumme, welche sich wohl zwischen 15 bis 20 Millionen Euro einpendelt, zu erzielen. 

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