Im Rahmen der #WirAlle-Kampagne wollte RB Leipzig den unter der Corona-Krise leidenden Vereinen aus der Stadt finanziell ein wenig unter die Arme greifen. Die BSG Chemie entschied sich nun jedoch dazu, das Geld nicht anzunehmen und es stattdessen an andere Vereine weiterzuleiten. 


Insgesamt hatte RB 40.574 Euro für die Vereine gesammelt und sie dem Fußballverband der Stadt Leipzig zur Verfügung gestellt. Die BSG Chemie verkündete jedoch in einer Pressemitteilung, dass der Klub die ihnen zugeteilte Summe nicht annehmen wird:

Die BSG Chemie Leipzig reicht die vom Fußballverband der Stadt Leipzig (FVSL) überwiesenen RBL-Spendengelder vollständig an benachbarte Vereine im Leipziger Westen weiter. Aufgerundet gehen somit je 285,- Euro in die drei Vereinskassen von TuS Leutzsch 1990 e.V., SV Leipzig Nordwest e.V. und TSV Böhlitz-Ehrenberg 1990.“

Ablehnen konnte der Verein die Summe auch deshalb, weil die Mitglieder und Fans in einer eigenen Aktion stolze 185.000€ sammelten, um den Verein durch die schwere Zeit zu bringen.

Übrigens: Auch ein anderer Leipziger Klub konnte in der Krise auf seine Fans zählen – zieht euch diesen Artikel mal rein!

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