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Nico Schlotterbeck ist aufgrund seiner Leistungen aktuell einer der begehrtesten Innenverteidiger der Bundesliga. Für Borussia Dortmund könnte der Abwehrmann im kommenden Sommer ein Thema werden. Neben Interessenten aus Deutschland buhlen auch Vereine aus der Premier League um den Freiburger. Der BVB hätte beim 22-Jährigen aus Liebe zur höchsten Spielklasse Deutschlands wohl dennoch die Nase vorn.


Der Sport-Club Freiburg spielt bisher eine berauschende Bundesliga-Saison. Neben dem 5. Platz in der Liga konnten die Breisgauer im Pokal auch die TSG Hoffenheim ausschalten und stehen im Viertelfinale des DFB-Pokals. Der bescheidene Verein aus dem Breisgau steuert direkt auf das europäische Geschäft zu. Kein Wunder, dass dabei Spieler aus den eigenen Reihen besonders hervorstechen und andere Vereine aus der Liga an ihnen Interesse gewinnen – das ist nach all den Jahren unter Coach Christian Streich nichts neues für den SC.

Einer von ihnen ist Nico Schlotterbeck. Den 22-jährigen Innenverteidiger haben einige Vereine aus der Bundesliga schon länger auf der Liste. Nach einem kurzen Flirt mit dem VfB Stuttgart im vergangenen Sommer scheint sich jetzt der BVB laut Sport Bild um ihn zu bemühen. Die Dortmunder haben nämlich nicht nur aus sportlicher Sicht Bedarf, sich in der Abwehr zu verstärken. Bei Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou stehen die Vertragsverlängerungen noch aus und perspektivisch gesehen, ist Mats Hummels mit 33 Jahren nicht mehr der jüngste.

Bundesliga bleibt erste Wahl

Laut dem Sky-Sports-Reporter Dharmesh Sheth aus England zeigte im Winter-Transferfenster auch das neureiche Newcastle United Interesse an Schlotterbeck. Für ihn selbst ist ein Wechsel ins Ausland aber kein Thema. In einem exklusiven Kicker-Interview vergangenen Jahres verdeutlichte er das: „Ich bin kein Typ, der unbedingt in England oder Spanien spielen will. Ich wollte immer in der Bundesliga spielen, und das am liebsten beim besten Verein.“ Ob das nach den vergangenen Jahren unbedingt der BVB ist, sei mal so dahingestellt. Der Bundesliga scheint der unter Hansi Flick nominierte Nationalspieler wohl dennoch erhalten zu bleiben.

Im kommenden Sommer werden also mit aller Sicherheit die Gespräche zwischen Sportdirektor Klemens Hartenbach, Nico Schlotterbeck und anderen Vereinen stattfinden und über seine Zukunft entschieden. Seine Vertragspapiere laufen zum Ende der kommenden Saison 22/23 aus, auch deshalb ist man beim SC Freiburg nicht unbedingt von einem Transfer abgeneigt, um noch das nötige Kleingeld zu generieren. Laut SPORT1-Informationen käme ein Gespräch mit einem anderen Verein erst ab einer Ablösesumme von 20 Millionen in Frage.

Diese Summe werden aus der Bundesliga nur wenige Vereine stemmen können. Auch der FC Bayern München wäre für den jungen Abwehrspieler eine interessante Adresse: „Es gibt wohl kaum einen Spieler, den der FC Bayern nicht reizt.“ Doch Nico Schlotterbeck betont in den Medien immer wieder, wie wohl er sich in Freiburg fühlt und sich auch vorstellen könnte, weiterhin im Breisgau zu bleiben. „Es ist sehr gut möglich, dass es nirgends hingeht und ich in Freiburg bleibe“, sagte er kürzlich in einem Gespräch mit den Stuttgarter Nachrichten. Verständlich: Europapokal mit dem SC Freiburg und Christian Streich hätte nämlich seinen ganz besonderen Reiz.

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