BVB Borussia Dortmund
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Der BVB krempelt weiter um: Nachdem man sich bereits mit fünf Spielern verstärkt hat, sollen andere Spieler nun die Freigabe erhalten haben.


Es ist nicht leicht als Entscheidungsträger eines Bundesligisten. Wen holt man und vor allem: Wen gibt man ab? Der BVB hat kürzlich Nico Schulz zu verstehen gegeben, dass seine Zukunft eher nicht bei Borussia Dortmund liegt.

Und nun soll es weitere Spieler geben. Laut „Sky“ stehen auch Julian Brandt, Manuel Akanji und Thorgan Hazard auf der Verkaufsliste des BVB. Demnach spielen alle drei keine Rolle mehr beim BVB. Akanji 2018 aus Basel und wäre hinter den Neuzugängen Süle und Schlotterbeck und hinter Routinier Hummels nur vierte Wahl. Sein Vertrag läuft 2023 aus – als wäre das nun die letzte Möglichkeit für Dortmund, eine Ablöse zu erzielen.

BVB hat neue Alternativen

Bei Thorgan Hazard ist das allerdings bisschen anders. Der Belgier kam 2019 aus Gladbach und hat einen laufenden Vertrag bis 2024. Die neue Offensivreihe besteht aus Moukoko, Malen, Adeyemi und Haller – auch hier wohl ein Verkauf, weil es andere Alternativen gibt.

Teil dieser Offensivreihe ist auch Julian Brandt. Der 26-Jährige spielte in der vergangenen Saison eigentlich seine stärkste für den BVB, erzielte in 40 Pflichtspielen neun Tore und legte zehn vor. Doch nun soll auch er auf der Abschussliste stehen. Sein Vertrag läuft ebenfalls bis 2024, 2019 wechselte er von Leverkusen in den Pott.

BVB reist ohne Schulz ins Trainingslager: „Kennt seine Situation“

Dass der BVB Nico Schulz loswerden möchte, ist ein offenes Geheimnis. Nun erhöht der Vizemeister den Druck auf den einstigen Nationalspieler. Berichten zufolge darf der Linksverteidiger nicht mit ins Trainingslager nach Bad Ragaz reisen. 

Beim BVB gehört Nico Schulz zu den absoluten Top-Verdienern, allerdings kam er bei den Schwarz-Gelben nie über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Folglich ist es kein Wunder, dass die Verantwortlichen alles daran setzen, den Linksverteidiger von der Gehaltsliste zu bekommen, damit man freie Kapazitäten für neue Spieler erhält. Um das zu erreichen, erhöht der Vizemeister nun den Druck auf den einstigen Nationalspieler.

Nach Informationen der Ruhr Nachrichten, darf Schulz die Reise mit dem Profikader ins Trainingslager nach Bad Ragaz nicht mit antreten. Der Abwehrspieler müsste dann mit der U23 oder individuell trainieren. Beim öffentlichen Training am Montag erklärte Trainer Edin Terzic, es sei mit allen Spielern „offen und ehrlich über ihre Situation und Perspektive“ gesprochen worden. „Auch Nico kennt seine Situation“, betonte der Nachfolger von Marco Rose. 

Schulz selbst könnte sich eine Veränderung durchaus vorstellen. Sein Berater erklärte zuletzt gegenüber der Bild: „Der Nico hat nicht gespielt, ist mit sich unzufrieden, sucht eine neue sportliche Herausforderung, ist sehr offen für einen Wechsel. So ist das, wenn es nicht passt, wenn man sich nicht mehr schätzt. Aber er wird nicht wechseln, nur damit er gewechselt ist. Er wird zu einem guten Klub gehen und wenn das nicht klappt, dann eben bleiben.“

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