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Julian Draxler, groß geworden beim FC Schalke 04, könnte in der kommenden Saison für den BVB auflaufen. Berichten zufolge sollen die Schwarz-Gelben neben weiteren Teams aus der Bundesliga an einer Verpflichtung des deutschen Nationalspieler interessiert sein. 


Bei Paris Saint-Germain konnte sich Julian Draxler gegen das Starensemble um Lionel Messi, Kylian Mbappé und Neymar nicht durchsetzen. In der laufenden Spielzeit kommt der 28-Jährige lediglich auf 24 Partien, die er zumeist von der Bank aus antrat. Dabei stand er nur insgesamt 861 Minuten auf dem Platz. Viel zu wenig für Draxler, zumal die geringe Spielpraxis seine Chancen auf eine Kadernominierung für die kommende WM sinken lässt.

Im besten Fußballalter sollte er 90 Minuten auf dem Platz stehen und Führung übernehmen. Um dies zu erreichen, scheint ein Vereinswechsel alternativlos. Auch Draxler selbst pflegt dahingehend bereits seit längerem Überlegungen: „Ich brauche Spielrhythmus. Meine Situation ist nicht einfach. Mal sehen, was im Sommer passiert“.

Deutsche Teams an Draxler interessiert. 

Sein Vertrag bei PSG ist zwar noch bis 2024 datiert. Laut der L’Equipe soll der 28-Jährige allerdings auf der Abschussliste der Pariser stehen. Somit stehe einem Wechsel im Sommer nichts mehr im Wege und an Interessenten fehlt es, wenn man der französischen Zeitschrift Glauben schenken darf, auch nicht. 

Demnach sollen sich gleich drei Mannschaften aus der Bundesliga mit einer Verpflichtung des deutschen Nationalspielers beschäftigen. Unter den Interessenten soll sich neben Hertha BSC und Bayer Leverkusen auch die Borussia aus Dortmund befinden. Ein Wechsel zu den Schwarz-Gelben dürfte brisant werden. Draxler ist in der Knappenschmiede groß geworden. Mit nur sieben Jahren wechselte er in die Schalke-Jugend, wo er später zum Profi heranwuchs und insgesamt 170 Spiele für die Erste Mannschaft absolvierte. Ein Wechsel ausgerechnet zum Erzrivalen dürfte viel Spannung versprechen. 

Draxler wechselte 2015 für 43 Millionen Euro von den Schalkern zum VfL Wolfsburg. Zwei Jahre später sicherten sich die Pariser für 36 Millionen Euro die Dienste des Offensiv-Allrounders. Nun werden sich die Wege aber sehr wahrscheinlich trennen. Neben den deutschen Teams soll ebenfalls der FC Sevilla Interesse gezeigt haben. 

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