Michael Zorc BVB Borussia Dortmund
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Nachdem der BVB seine Defensive für die kommende Spielzeit weitestgehend neu aufgestellt hat, soll nun das Mittelfeld ein Makeover bekommen. Dort steht der Abgang von Mittelfeldmotor Axel Witsel fest. Ersatz für den Belgier soll aus Köln kommen. 


Die aktuelle Saison ist wahrlich keine erfolgreiche für den BVB gewesen. Sowohl im Pokal als auch in der Europa League schied man zu früh aus und in der Liga musste man sich erneut den Bayern geschlagen geben. Zuletzt haben die Fans ihrem Frust freien Lauf gelassen, als sie nach der 4:3 Pleite gegen den VfL Bochum ihre eigene Mannschaft auspfiffen und beschimpften. Die Verantwortlichen arbeiten bereits jetzt mit Hochdruck daran, dass die kommende Spielzeit einen anderen Verlauf nimmt. 

Die Defensive wurde bereits rund gemacht. Dort werden in der kommenden Saison sowohl Niklas Süle als auch Nico Schlotterbeck das schwarz-gelbe Trikot tragen. Zudem ist man bemüht, die Linksverteidigerposition neu aufzustellen. Demnach werden sich im Sommer die Wege zwischen Nico Schulz und dem BVB trennen. Als Ersatz soll Ramy Bensebaini von Borussia Mönchengladbach kommen. Nach der defensiven Neuausrichtung ist nun das Mittelfeld dran. Dort stehen bereits einige Abgänge – unteranderem der von Axel Witsel – fest. 

BVB heiß auf Özcan

Ein direkter Witsel-Nachfolger soll aus Köln kommen. Wie der Express berichtet, wollen die Dortmunder Salih Özcan verpflichten. Der 24-Jährige hat in der laufenden Spielzeit den Durchbruch schaffen können und ist dabei zum Erfolgsgesicht des 1. FC Köln geworden. Mit starken Leistungen ist er seit Oktober nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken und hat dabei nicht nur das Interesse von Bundestrainer Hansi Flick, sondern auch das von Türkei-Trainer Stefan Kuntz auf sich gezogen. Die Berufung in die türkische Nationalmannschaft war für Özcan das i-Tüpfelchen der Saison. 

Der junge Deutsch-Türke ist in Köln groß geworden und spielt seit 2007 beim Effzeh. Folglich wird es für den BVB nicht einfach, den Mittelfeldmotor aus seiner Heimatstadt loszueisen. Doch Eines spricht ganz klar für die Borussia – das Gehalt. Beim BVB kann er ein Vielfaches mehr verdienen und hat zudem die Chance, in der Champions League zu spielen. Ob er sich am Ende des Tages für das Geld und gegen die Liebe entscheidet, bleibt allerdings abzuwarten.

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