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Nico Schlotterbeck gehört zu den aufstrebendsten Talenten der Bundesliga. Als Abwehrboss beim SC Freiburg hat er sich in dieser Saison begehrt gemacht. Der BVB scheint die besten Karten auf einen Transfer im Sommer zu haben.


Stammspieler bei einem Champions-League-Aspiranten, das bevorstehende Debüt für die Nationalmannschaft und ein rapide steigender Marktwert: Nico Schlotterbeck hat in dieser Saison den absoluten Durchbruch geschafft. Seine Leistungen für den SC Freiburg waren über die vergangenen Monate hervorragend.

Damit hat er sich allerdings auch enorm begehrt gemacht. Bis 2023 läuft das Arbeitspapier im Breisgau noch. Dementsprechend deutet vieles auf einen Wechsel im Sommer hin. Das große Interesse machte Schlotterbeck durchaus zu schaffen. „Ich habe gemerkt, dass mich diese Wechselthemen beeinflussen. Ich habe in der Rückrunde ein bisschen gebraucht, um wieder reinzukommen. Mittlerweile blocke ich alles ab und versuche das auszublenden“, wie der 22-Jährige im Interview mit Sport1 erklärte.

Gerüchte um BVB-Wechsel und Anerkennung für Süle

Verschiedenen Gerüchten zufolge soll vor allem Borussia Dortmund mit einem Transfer liebäugeln. Für Schlotterbeck ist ein Abgang aus Freiburg zwar „sehr wahrscheinlich“, aber er mache seine „Entscheidung davon abhängig, wie ich im Sommer den nächsten Schritt mache. Ich schließe auch nicht aus, dass ich in Freiburg bleibe. Ich habe damals lange unterschrieben und noch einen Vertrag bis 2023“.

Ein wichtiger Faktor in seinen Planungen könnte Niklas Süle sein. Der Innenverteidiger verlässt den FC Bayern München ablösefrei und schließt sich dem BVB im Sommer an. Für den gestandenen Profi hat Schlotterbeck viel übrig: „Ich bin ein großer Fan von Niklas Süle, von seiner Spielweise und wie er das alles handhabt. Er ist ein ruhiger Spieler, der auf dem Feld total seriös ist. Er bringt wirklich immer sehr gute Leistungen und war auch im jungen Alter wie ich beim DFB.“

In gewisser Weise könnte der 22-Jährige in die Fußstapfen von Süle treten. Denn auch der Freiburger steht früh vor seinem ersten Einsatz für die Nationalmannschaft. „Ich möchte ruhig und selbstbewusst auftreten und meine Leistung bringen. Ich habe jetzt angefangen, Tore zu schießen, was als Innenverteidiger sicher ganz gut ist. Ich will immer zu Null spielen, das steht für mich über allem. Wenn die Null steht, gewinnst du beim DFB 99 Prozent deiner Spiele, weil du vorne in der Offensive eine enorme Qualität hast„, so der Youngster.

Jetzt hat Schlotterbeck aber weiterhin nur Eines im Sinn. „Über meine Zukunft mache ich mir aktuell keine Gedanken. Ich will die Saison in Freiburg ordentlich zu Ende bringen. Je höher wir am Ende in der Tabelle dastehen, umso besser ist das. Wir haben außerdem noch im Pokal die große Chance auf den Titel. Ich konzentriere mich voll auf den Verein.“

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