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Borussia Dortmund steht kurz vor der Verpflichtung von Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger des SC Freiburg absolvierte am Montag den Medizincheck beim BVB. Noch am Nachmittag wurde der Wechsel offiziell verkündet.


Nach Niklas Süle hat der BVB den zweiten Neuzugang für die kommende Saison fix gemacht. Nach den monatelangen Gerüchten hat sich Borussia Dortmund die Dienste von Nico Schlotterbeck gesichert. Die Bild berichtete am Montag noch über den absolvierten Medizinchek. Wenige Stunden später machten die Schwarz-Gelben den Deal perfekt.

Die finanziellen Details scheinen schon seit Wochen geklärt. So muss die Borussia 20 Millionen Euro an den SC Freiburg überweisen. Weitere fünf Millionen könnten als Bonuszahlungen dazukommen. Schlotterbeck selbst wird bis 2027 unterschreiben und in etwa 4,5 Millionen Euro pro Jahr einstreichen.

Schlotterbeck soll sich beim BVB sportlich weiterentwickeln

Nach drei Jahren bei den Profis im Breisgau und einer zwischenzeitlichen Leihe zu Union Berlin sieht sich der 22-Jährige nun bereit für den nächsten Schritt. In Dortmund soll er für Stabilität und Sicherheit sorgen. Auf diese freut sich Kaderplaner Sebastian Kehl enorm. „Nicos Weg erinnert mich an meinen eigenen, denn auch ich kam als junger Nationalspieler in seinem Alter aus Freiburg zum BVB. Ich hoffe, dass Dortmund für ihn genauso wie damals für mich zur neuen Heimat wird. Nico verfügt über riesiges Potenzial“, so der angehende Sportdirektor vom Verein zitiert.

Dabei hätte sich Schlotterbeck auch anders entscheiden können. „Er hat sich unter vielen interessierten Klubs keineswegs das wirtschaftlich beste Angebot herausgesucht, sondern ganz bewusst den BVB gewählt, um sich hier sportlich weiterzuentwickeln. Es freut uns sehr, dass wir Nico von unserem Weg überzeugen konnten und  er durch seine Unterschrift unter einen langfristigen Vertrag ein deutliches Bekenntnis zu Borussia Dortmund abgegeben hat.“

Der Abräumer selbst weiß um die Bedeutung und den Zeitpunkt dieses Schritts. Doch auch in diesen aufregenden Zeiten lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. „Es ist mir wichtig, mich auf der Zielgeraden der Saison voll und ganz auf die ausstehenden drei Spiele mit dem SC Freiburg, die wir hoffentlich erfolgreich bestreiten werden, konzentrieren zu können. Danach freue ich mich auf die neuen Aufgaben mit dem BVB“, so der baldige Dortmunder.

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