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Lange sah alles danach aus, als würde Mo Dahoud seinen bis 2022 laufenden Vertrag nicht erfüllen und den BVB vorzeitig verlassen. Zu oft saß der Mittelfeldspieler in seinen ersten dreieinhalb Jahren bei den Schwarz-Gelben auf der Bank – nun steht er scheinbar trotzdem kurz vor einer Vertragsverlängerung.

Die Ruhr Nachrichten berichten: Mo Dahoud steht in Dortmund kurz vor der Unterschrift eines neuen Vertrages! Laut des Berichts seien nur noch kleine Details zu klären – grundsätzlich sollen sich beide Parteien bereits auf ein neues Arbeitspapier geeinigt haben.

Edin Terzic, der während der vergangenen Saison den Trainerstuhl von Lucien Favre übernahm, hatte Dahoud wesentlich mehr Spielzeit gegeben als sein Vorgänger und laut des Berichts auch einen wesentlichen Anteil daran, dass der 25-Jährige seine sportliche Zukunft nun doch weiter in Dortmund sieht.

Fraglich ist nur, ob auch Marco Rose, der den BVB in der kommenden Saison trainieren wird, Dahoud mit derartig viel Spielzeit ausstatten wird, oder ganz andere Pläne hat. Mit Bellingham, Delaney, Emre Can und Axel Witsel ist die Konkurrenz im defensiven Mittelfeld alles andere als klein…

Diese BVB-Stars dürfen den Verein verlassen

Bei den Vereinen laufen die Vorbereitungen für die neue Saison auf Hochtouren. Auch bei Borussia Dortmund wird es in der neuen Spielzeit einige personelle Veränderungen geben – sieben Spieler dürfen laut eines aktuellen Berichts den BVB bei einem passenden Angebot verlassen.


Laut eines Berichts von transfermarkt.de dürfen sieben BVB-Spieler im kommenden Sommer den Verein verlassen. Die beiden Leihspieler Sergio Gomez und Immanuel Pherai sind die ersten beiden Namen auf der Liste.

Gomez kam 2018 für 3 Millionen Euro aus der Jugend des FC Barcelona und war zuletzt an SD Huesca ausgeliehen – beim BVB gibt es nach seiner Rückkehr jedoch keine Zukunft für den 20-Jährigen.

Pherai war in der vergangenen Saison für mehr Spielpraxis in die Niederlande zu PEC Zwolle verliehen, kam in 27 Einsätzen jedoch auf lediglich zwei Tore – alles andere als eine Bewerbung für höhere Aufgaben.

Auch Marius Wolf, der zuletzt an den 1. FC Köln verliehen war, wird in der Liste geführt und das obwohl zuletzt auch ein Verbleib in Dortmund thematisiert wurde. Denn: Auf der rechten Abwehrseite hat der BVB aktuell ein Problem! Nach dem Abgang von Lukasz Piszczek haben die Dortmunder zwar eigentlich mit Mateu Morey einen verlässlichen Nachfolger im Kader, doch der 21-Jährige wird aufgrund seiner schweren Knieverletzung noch bis zum Saisonstart ausfallen.

Da Thomas Meunier und Felix Passlack zuletzt eher wackelige Auftritte zeigten, kommt dem BVB die Rückkehr von Marius Wolf gerade recht! Der 26-Jährige kehrt nach seiner einjährigen Leihe zum 1. FC Köln nach Dortmund zurück und wäre auf der Position direkt einsatzbereit. Trotzdem möchte ihn der BVB scheinbar lieber abgeben.

Der letzte Leihspieler in der Liste ist Leonardo Balerdi, der eigentlich von Olympique Marseille nach Dortmund zurückkehren würde. Die Kaufoption in Höhe von 14 Millionen Euro ist den Franzosen aktuell zwar noch zu hoch – eine Einigung ist jedoch nach wie vor absolut im Bereich des möglichen.

Auch Roman Bürki wird Borussia Dortmund im Sommer wohl den Rücken zukehren. Nach der Verpflichtung von Stuttgarts Kobel ist für den Schweizer klar: Der BVB plant mit ihm nicht weiter als Stamm-Torwart.

Die letzten beiden Namen auf der Liste sind Nico Schulz, der zuletzt immer wieder enttäuschende Leistungen präsentierte und Julian Brandt, von dem sich der BVB die höchste Ablösesumme verspricht. An ihm sollen bereits Vereine wie Arsenal, Chelsea und nun eben auch Lazio Rom interessiert sein.

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