BVB Watzke
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Diese Aussagen haben den BVB-Verantwortlichen gar nicht gefallen: Im Twitch-Stream von Comedian und Rapper Samuel Sibilski (SSYNIC) plauderte Marin Pongračić munter interne Informationen des Vereins aus und schoss scharf gegen Ex-Club VfL Wolfsburg. Borussia Dortmund reagiert nun mit einer Geldstrafe.


Was war passiert? Der 24-jährige Kroate gab zunächst interne Angaben zur Ausfallzeit des aktuell verletzten Stürmers Erling Haaland preis: „Haaland wird uns jetzt fehlen für die nächsten acht Wochen“, als er wenig später merkte, dass das der offiziellen Version des Vereins (Der BVB hatte zuletzt auf eine genaue Prognose des Haaland-Comebacks verzichtet) widersprach, korrigierte er schnell auf: „Oh, jetzt habe ich was Falsches gesagt. Er ist auf jeden Fall für die nächsten sechs Wochen mal raus“. Durch die Live-Übertragung war das Kind aber natürlich bereits in den Brunnen gefallen.

Doch Pongračić wurde im weiteren Verlauf des Gesprächs nicht vorsichtiger, sondern plauderte munter weitere Informationen aus, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Zum Beispiel über seine aktuelle vertragliche Situation: „Ich bin ein Jahr ausgeliehen, mit Kaufoption. Die ist nicht allzu hoch. Wenn ich das einigermaßen mache, hoffe ich mal, dass die das machen werden. Es ist ja schockierend, wenn man überlegt: Ich bin in Wolfsburg keine Option, aber Dortmund holt mich.“

Gegen seinen ehemaligen Verein, von dem der Spieler aktuell an den BVB verliehen ist, schoss er im weiteren Verlauf sogar noch deutlicher: „Die haben angefangen, Faxen zu machen. Da habe ich gemerkt, die wollen auch, dass ich von mir aus gehe, dass ich Platz mache für andere. Eklig, bei Elf-gegen-elf trainiere ich auf einmal nicht mit, ich will ausrasten, ich will zu van Bommel gehen, will mir den am liebsten packen.“

Laut Informationen der Bild plant der BVB wegen des Auftritts nun eine Geldstrafe für den Verteidiger und zitiert einen sichtlich genervten Sebastian Kehl: „Einige Aussagen sind inhaltlich absolut nicht in Ordnung. Sie können sicher sein, dass wir intern mit Marin darüber sprechen werden.“

Auch VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer hat sich bereits zu den Aussagen geäußert und wurde deutlich: „Ich habe mir gedacht, dass wir sehr intensiv mit ihm gesprochen haben und dass das Thema Fokus ein Punkt ist, wo wir uns gewünscht hätten, dass er den mehr beherzigt. Das Interview hat gezeigt, dass es anscheinend immer noch nicht so ist.“

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