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Bei Borussia Dortmund ist aktuell einiges los. Der Ausfall von Sébastien Haller und die Aktivitäten auf dem Transfermarkt bestimmten zuletzt die Schlagzeilen. Mats Hummels fasste die letzten Wochen kurz vor dem Saisonstart zusammen und machte eine Ansage an die Konkurrenz.


Der BVB erlebte einen hektischen und ereignisreichen Transfersommer. Die vielen starken Verpflichtungen zu Beginn wurden zuletzt von den ernüchternden Nachrichten um Sébastien Haller überschattet. Dennoch geht die Borussia mit viel Selbstvertrauen in die Saison. In einem Interview mit den Ruhr Nachrichten fasste Abräumer Mats Hummels die Vorbereitung zusammen.

„Das Zwischenfazit ist gut, aber ich würde mir wünschen, dass wir nach dieser Saison aus dem ‚Gut‘ ein ‚Sehr gut‘ gemacht haben. Und das passiert nur, wenn wir am Ende etwas in der Hand halten“, so der 33-Jährige. Vor allem die Transfers stimmen den 76-fachen Nationalspieler positiv, dass sich im Vergleich zur letzten Spielzeit einiges ändern wird.

Stimmung beim BVB ernüchterte Hummels

Dort lief es oft nämlich nicht wie vorgestellt. „Weil bei uns nicht in allen Bereichen das maximal erfolgsfördernde Klima herrschte.“ Gerade die Stimmung und Mentalität soll durch die Verstärkungen neu gelebt werden. Dann ist auch vieles möglich. „Wir müssen um die Meisterschaft spielen, das sage ich. (…) Wir müssen alles aus uns rausholen, dann können auch wir uns keinen Vorwurf machen, falls das nicht reichen sollte. Aber das ist uns bis auf den Pokalsieg 2021 nicht gelungen.“

Bei der Transferstrategie setzte der BVB in diesem Sommer vor allem auf viel Potenzial, das der Mannschaft dennoch sofort helfen kann. „Wir haben viele herausragende Jungs geholt – für die Mannschaft, aber auch für das Team herum. Da wurden sehr viele Dinge richtig gut angegangen.“ Dem Konkurrenzkampf gerade nach der Ankunft von Nico Schlotterbeck und Niklas Süle, geht Hummels angespornt entgegen.

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„Ich bin ein Riesenfan von Konkurrenzkampf. Ich glaube, die Leute, die sich zu sicher ihres Platzes sein können, schaffen es sehr oft nicht, die letzten Prozente aus sich herauszukitzeln. Und deswegen empfinde ich Konkurrenzkampf immer als etwas sehr Belebendes“, so der Dortmunder.

Auf eine gewisse Spielzeit muss Hummels auch kommen. Denn das persönliches Ziel, noch einen Platz im WM-Kader zu bekommen, hat er nicht komplett abgeschrieben. „Dazu muss ich klar besser spielen als in der vergangenen Saison. Ich bin da sehr realistisch. Wenn ich es nicht schaffe, mich auf das Niveau zu heben, darf ich im Nationalteam auch kein Thema sein.“ Diese Motivation will er beim BVB vorleben.

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