DAZN
Picture Alliance

Der Streamingdienst DAZN hat die zum Jahresbeginn eingeführten Preisänderungen auch für die bestehende Kundschaft eingeführt. Teilweise verdoppeln sich die Beiträge. Die Qualität und das Programm sollen sich dadurch stetig verbessern.


Die Befürchtung war schon länger da. Jetzt ist es Realität, dass auch lange bestehende Kund*innen deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen, um sich auch in Zukunft ein DAZN-Abo zu leisten. Ab Januar fielen alle neuen Anmeldungen bereits unter das überarbeitete Preismodell. Dieses wird ab August auch für alle anderen gelten, wie der Kicker bestätigt.

Der monatliche Preis steigt von 14,99 Euro auf ganze 29,99 Euro an. Bucht man den Dienst für ein ganzes Jahr, fallen umgerechnet etwa 24,99 Euro im Monat an. Eine einmalige Zahlung für die gesamten zwölf Monate, die für viele noch im akzeptablen Rahmen lag, gibt es nicht mehr.

DAZN verspricht Einführung von Full-HD

Eine offizielle Stellungnahme blieb noch aus. Klar ist, dass DAZN wohl sämtlichen Kredit bei der lange großen Anhängerschaft verloren hat. Seit Monaten steht der Streamingdienst unter massiver Kritik. Das hat auch damit zu tun, dass das meiste Programm nicht einmal in bester Qualität zu sehen ist.

Die oft drei Bundesligapartien pro Spieltag oder die Champions League sollen erst in Zukunft in Full-HD zu schauen sein. Wie es in anderen Sportarten und Wettbewerben aussieht, ist noch unklar. Die Bandbreite könnte in Zukunft ebenfalls ganz anders aussehen, gerade im Vergleich zu den letzten Jahren. Als DAZN 2016 an den Start ging, kostete ein Monatsabo noch 9,99 Euro.

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