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Wenn ein Spiel 59:1 ausgeht und der Verlierer dabei 41 Eigentore erzielt, darf man sich nicht wundern, wenn der Verband mal vorsichtig nachfragt, was da eigentlich genau los war. Spätestens wenn der Konkurrent im Meisterrennen gleichzeitig sein Spiel mit 33:1 für sich entscheidet, ist dem südafrikanischen Verband klar: Hier ist etwas gewaltig faul.


Was war genau passiert? Viertligist Matiyasi FC schickte die Nsami Mighty Birds, die am Ende nur noch zu siebt auf dem Platz standen, mit 59:1 nach Hause, während die Shivulanis Dangerous Tigers gleichzeitig die Kotoko Happy Boys mit 33:1 besiegten. Auch die Happy Boys waren bei Spielende nur noch mit Mindestbesetzung auf dem Feld. Der offizielle Grund: Die Spieler waren plötzlich sehr müde.

Nun liegt der Verdacht im Raum, der Matiyasi FC und die Nsami Mighty Birds wollten mit aller Macht die Meisterschaft der Shivulani Dangerous Tigers verhindern, die vor dem letzten Spieltag die Tabelle mit drei Punkten und 16 Toren Vorsprung anführten. In der Halbzeit sprach sich das Zwischenergebnis von 22:0 jedoch auch bei den Tigers herum, die daraufhin ihren Gegner überredet haben sollen, nur noch zu siebt weiterzuspielen.

Der Verband reagierte mit voller Härte: Alle vier Vereine werden für immer aus dem Spielbetrieb ausgeschlossen und dürfen nie wieder ein reguläres Spiel bestreiten. Die Schiedsrichter der Partien dürfen nun für zehn Jahre kein Spiel mehr pfeifen – den Funktionären der Klubs drohen jahrelange Sperren.

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