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Gegen den VfB Stuttgart musste er mit einer schweren Kopfverletzung vom Feld – seine zweite schwere Verletzung in dem Bereich. Deshalb muss der 34-Jährige Knipser ab sofort mit einem charakteristischen Accessoire spielen.


Eigentlich war er schon weg, nun bleibt er doch: Fabian Klos hatte seinen Abschied von der Arminia bereits angekündigt, sein Vertrag sollte nicht verlängert werden. Im April verletzte sich der Stürmer gegen den VfB Stuttgart allerdings schwer und verließ die Alm auf der Liege. Das konnte er so nicht auf sich sitzen lassen und verlängerte seinen Vertrag kurzerhand um ein weiteres Jahr – und kehrt nun maskiert zurück.

„Von Seiten der Ärzte ist mir gegenüber ganz klar kommuniziert worden, dass es mir nicht mehr ohne Maske erlaubt ist, Fußball zu spielen, weil es sonst niemand mehr rechtfertigen könnte“, sagte Klos dem „Westfalen-Blatt“ am Donnerstag.

Klos hat keine Angst vor Beeinträchtigungen

„Im ersten Moment, als ich davon hörte, habe ich natürlich kurz geschluckt. Aber mir ist damit von den Ärzten auch eine Entscheidung abgenommen worden. Und ich selbst habe mich an den Gedanken gewöhnt.“. Ob er sich auch physisch an die Carbon-Schiene im Gesicht gewöhnen kann oder ob sie ihn stören könnte? „Ich rechne nicht damit, dass es mich belasten und ein Gefühl von Angst verursachen wird, aber ausschließen kann und möchte ich es auch nicht. Mein Gefühl sagt nein.“

Auch seine Diagnose machte er im Interview öffentlich – und die ist eine alt bekannte: „Es handelt sich um exakt die gleiche Verletzung wie bei meinem Zusammenprall vor neun Jahren mit Mo Idrissou vom 1. FC Kaiserslautern: ein Bruch der Stirn- und Augenhöhle, zudem ist der Augenbogen betroffen“.

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga will er mit der Arminia in Liga 2 voll angreifen – und kann wohl früher als gedacht helfen: „Ich kann auf jeden Fall etwas mehr Zuversicht verbreiten, als es in den vergangenen Wochen durchgeklungen ist, wenn über meine potenzielle Rückkehr gesprochen wurde. Ich halte es für sehr realistisch, dass ich deutlich früher wieder einsteige als im Oktober.“

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