Hasan Salihamidzic FC Bayern
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Die Suche nach einem Süle-Nachfolger geht für den FC Bayern München weiter. Dabei scheint der dänische Nationalspieler Andreas Christensen weiterhin Bayerns Favorit zu sein, trotz der Konkurrenz aus Barcelona. Spieler wie Antonio Rüdiger oder Matthijs de Ligt sind auch interessante Alternativen, doch finanziell schwierig zu stemmen.


Der FC Bayern hat ein Verteidiger-Problem. Statistisch gesehen vielleicht nicht: der Rekordmeister hat in der dieser Bundesligasaison mit 21 Gegentoren die wenigsten kassiert. Doch blickt man auf die Personalsituation, wird es mit Blick auf die Zukunft langsam dünn in der Innenverteidigung beim FCB – der bevorstehende Wechsel von Niklas Süle verschlimmert die Situation.

An der Säbener Straße ist man deshalb schon länger auf der Suche nach Alternativen – wirklich weit ist man in dieser Thematik aber noch nicht gekommen. Ein Spieler den man auf dem Zettel hat ist der Däne Andreas Christensen. Der Innenverteidiger, der bis zum Ende der Saison noch beim FC Chelsea in der Premier League unter Vertrag steht, spielte zwischen 2015 und 2017 schonmal in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach.

Neben den Bayern zeigt aber auch der FC Barcelona starkes Interesse am dänischen Nationalspieler. Noch sei eine Vertragsverlängerung beim FC Chelsea nicht vom Tisch, teilte Sport1 mit – auch deshalb bleibt diese Frage, ob Christensen überhaupt wechselt, noch offen. Laut Sport1-Informationen ist der 25-Jährige aber weiterhin Bayerns Favorit als Süle-Nachfolger.

Fabregas: „Wäre für jeden eine großartige Verpflichtung“

Bayern München ist aber nicht der einzige Verein, der um die Dienste des Innenverteidigers buhlt. Auch der FC Barcelona zeigt wohl starkes Interesse und scheint aktuell die Nase vorn zu haben. Cesc Fabregas sprach in einem Twitch-Interview mit dem Journalisten Gerard Romero darüber, andere spanische Medienberichte bestätigten das. Der ehemalige Kollege von Christensen und Ex-Barça-Spieler fand dazu noch lobende Worte für ihn: „Er ist ein großartiger Spieler. Er ist schnell und er will in einem großen Verein spielen, daher wäre er für jeden eine großartige Verpflichtung.“

André Schubert, der Christensen von 2015 bis 2016 bei Gladbach trainierte, meinte bei Sky: „Christensen würde gut zu Bayern und zu Julian Nagelsmann passen, weil er sehr intelligent, strategisch sehr, sehr gut und clever ist und (…) ein sehr gutes Stellungsspiel hat. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er Bayern helfen könnte.“

Neben Andreas Christensen sind auch Antonio Rüdiger (FC Chelsea) und Matthijs de Ligt (Juventus Turin) im Gespräch. Bei Rüdiger, der ebenfalls ablösefrei zu haben wäre, sei aber die Gehaltsforderung zu hoch, bei de Ligt wiederum die Ablösesumme. Zwei deutsche Alternativen aus der Bundesliga sind unter anderem Matthias Ginter (28) und Nico Schlotterbeck (22), der sich vorstellen könnte auch mal für die Bayern zu verteidigen.

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