Fiete Arp
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Nach drei Jahren ist das Kapitel vorbei: Fiete Arp verlässt den FC Bayern München und hat auch schon einen neuen Verein.

Das Kapitel Arp x FC Bayern hat endlich ein Ende. Wie der Rekordmeister am Freitagabend bekannt gab, verlässt der 22-Jährige den Verein. Mit der zweiten Mannschaft der FCB wurde er Drittligameister, erzielte in 41 Spielen acht Tore und legte drei Buden auf.

Ein Spiel für den FC Bayern

Für die Profis des FC Bayern stand er nur ein einziges Mal auf dem platz: Im Oktober 2020 waren ihm in der 1. Runde des DFB-Pokal gegen den 1. FC Düren dreizehn Spielminuten vergönnt. Geholt wurde Arp damals als angehende Nummer 9 für die Deutsche Nationalmannschaft, konnte aber nie an den Erwartungen anknüpfen. In der abgelaufenen Saison war das HSV-Eigengewächs an Holstein Kiel ausgeliehen.

Und genau da hin geht es auch. Die Störche verpflichten den Stürmer nach der Leihe fest und geben ihm einen Vertrag bis 2024. In 24 Liga-Spielen erzielte er 2021/22 zwei Tore. Dass sich die Wege zwischen Arp und den Bayern trennen würden stand länger fest, nun ist der Deal perfekt.

„Ich habe mich hier unglaublich wohl gefühlt. Daher war die Entscheidung für mich auch nicht schwer, den Weg der KSV weiter mitgehen zu wollen. Gerade die Gespräche mit den Verantwortlichen im Verein und mit dem Trainerstab haben mich darin bestärkt, dass dieser Schritt an dieser Stelle der Richtige ist“, wird Arp auf der Vereinshomepage zitiert.


Drei Millionen, damit man den Verein verlässt – die sogenannte Arplösesumme.

FC Bayern Fiete Arp

Bericht: FC Bayern an Bayer-Verteidiger dran

Der FC Bayern muss nach dem Süle-Abgang in der Abwehr nachlegen. Kommt dabei ein Abwehr-Juwel von Bayer Leverkusen in Frage?

Nach dem Abgang von Niklas Süle zum BVB würde dem FC Bayern noch ein Innenverteidiger gut zu Gesicht stehen. Hinter Lucas Hernández und Dayot Upamecano stünden Tanguy Nianzou und Chris Richards bereit. Möglicherweise zu wenig für die internationalen Ambitionen des FCB?

Denn wie „LFRII“ berichtet, ist der Rekordmeister nach Sadio Mané am nächsten Nationalspieler aus Afrika dran: Bayer Leverkusens Edmond Tapsoba. Das 23-jährige Abwehrjuwel aus Burkina Faso gilt als einer der vielsprechensten Innenverteidigertalente, hat sich seit seiner Ankunft 2020 in Deutschland zum absoluten Top-Bundesliga-Spieler gemausert.

Abwehrchef für den FC Bayern?

Sein Vertrag läuft allerdings noch bis 2026, was die Ablöse in die Höhe treiben dürfte. 50 Millionen stünden dem Vernehmen nach im Raum. Dennoch sollen die Bayern schon Kontakt zu Bayer aufgenommen. Die „Münchener Abendzeitung“ berichtete neulich, dass Trainer Julian Nagelsmann gerne einen Typ „Abwehrchef“ in den Reihen hätte – etwas, das Tapsoba durchaus mitbringt.

Seine Leistungen wurden aber auch im Ausland bemerkt: Der FC Chelsea, der FC Arsenal und ManU sollen am Nationalspieler dran sein. Tapsoba erreichte mit Burkina Faso beim Afrika-Cup 2022 das Halbfinale, musste sich dort aber Sadio Manés Senegal geschlagen geben.

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