Picture Alliance

2019 wechselte Lucas Hernándes für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid zum FC Bayern München. Seitdem steht der Franzose immer wieder in der Kritik. Zuletzt fand Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus deutliche Worte. Nun reagiert der Berater des Spielers. 


Für 80 Millionen Euro kam Lucas Hernández 2019 von Atlético Madrid zum FC Bayern München. Damit hält der Franzose noch immer den Rekord für den teuersten Bundesliga-Transfer aller Zeiten. Bei solch einem Titel, werden von einem als Spieler natürlich nichts anderes als Weltklasse Leistungen erwartet. In seinen fast drei Jahren beim deutschen Rekordmeister muss man jedoch mit Bedauern feststellen, dass der 26-jährige Innenverteidiger diese hohen Erwartungen nicht allzu oft erfüllen konnte. 

Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer wieder Kritik an Hernández geübt wird. Diese hat in der jüngeren Vergangenheit noch zugenommen und insbesondere Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus zeigt sich wenig begeistert vom französischen Nationalspieler. So sei Hernández zwar ein unangenehmer Gegenspieler, leiste sich aber „immer wieder viele Foulspiele“. Zudem sei er „häufig auch zu langsam in den Zweikämpfen“, analysierte Matthäus im Zuge der Schwächephase der Bayern mit der Niederlage gegen den VfL Bochum und dem Remis gegen Salzburg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League. Ähnlich wie Neuzugang Dayot Upamecano hinterlasse der 26-Jährige „nicht den sichersten Eindruck“. Insgesamt stimme das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. 

Aussagen, die Manuel García Quilón nicht unkommentiert lassen kann. Der spanische Jurist berät Hernández und hat nun im Sport1-Interview Stellung zur Kritik des Rekord-Nationalspielers bezogen. „Matthäus war ein großartiger Spieler. Ich respektiere seine Meinung zu Lucas, teile sie aber nicht. Lucas ist ohne jeden Zweifel einer der besten Spieler auf seiner Position, für mich einer der zwei, drei besten Innenverteidiger der Welt. Seine Leistungen sind top! Und beim FC Bayern ist man sehr zufrieden mit ihm.“ Auf die Frage, ob Hernández noch länger in München bleibt, erklärte Quilón: „Lucas geht es in München sehr gut, er ist glücklich und kommt mit allen super aus – mit dem Trainer, mit seinen Mitspielern, aber auch mit den Verantwortlichen.“.

Der Vertrag des französischen Nationalspielers ist bis 2024 datiert. Geht es aber nach seinem Berater, könnte das Arbeitspapier gerne verlängert werden: „Der FC Bayern ist einer der besten Vereine der Welt!“, machte Quilón deutlich.

Jetzt sag doch auch mal was!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


design&umsetzung: stark&kreativ