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Der FC Bayern München sucht auf Hochtouren einen neuen Abwehrchef für die kommende Saison. Als möglicher Kandidat wird seit geraumer Zeit Matthijs de Ligt von Juventus Turin gehandelt. Einen Wechsel des 22-Jährigen versucht sein aktueller Verein allerdings mit allen Mitteln zu verhindern. 


Mit Blick auf die Zukunft hat der FC Bayern München eine große Herausforderung vor der Brust. Denn blickt man auf die Personalsituation, so fällt auf, dass es insbesondere in der Innenverteidigung ziemlich dünn wird. Der bevorstehende Wechsel von Niklas Süle zum Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund verschärft die Lage nur noch weiter. 

Dementsprechend sucht man in München auf Hochtouren nach einem neuen Abwehrchef. Seit geraumer Zeit fällt in diesem Zusammenhang der Name Matthijs de Ligt. Der 22-Jährige spielt zur Zeit bei Juventus Turin und absolvierte in der laufenden Serie-A Spielzeit 20 von möglichen 25 Partien. Zudem bestritt der Niederländer, trotz seines jungen Alters, bereits 33 Spiele für die Nationalmannschaft. An der Säbener Straße scheint man sich sicher zu sein, in de Ligt den benötigten Abwehrchef gefunden zu haben. 

Doch eine Verpflichtung des 22-Jährigen wird für die Bayern alles andere als leicht werden. Grund dafür ist de Ligts aktueller Arbeitgeber Juventus Turin. Denn laut der italienischen Fachzeitung Tuttosport, versucht der italienische Rekordmeister mit Nachdruck den jungen Niederländer von einem Verbleib zu überzeugen. Helfen soll dabei eine komplexe Vertragsanpassung. Diese sieht vor, dass de Ligt sein Arbeitspapier bis 2025 verlängert und im Gegenzug eine Gehaltserhöhung erhält. Die festgeschriebene Ablösesumme, die aktuell bei geschätzten 120 Millionen Euro liegt, soll zudem ab 2023 nach unten korrigiert werden. Für den FC Bayern ist die derzeit geltende Ablösesumme, in Anbetracht der angespannten wirtschaftlichen Zeiten, zu hoch und so scheint es, als müsse sich der deutsche Rekordmeister nach weiteren Kandidaten umschauen. Neben de Ligt beschäftigen sich die Bayern derzeit mit den beiden Chelsea-Spielern Antonio Rüdiger und Andreas Christensen. 

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