DFB-Torwart Manuel Neuer im Trikot des FC Bayern München.
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Der FC Bayern startete mit einer Hiobsbotschaft in die Vorbereitung für die Rückrunde. Nach der schweren Verletzung von Stammkeeper Manuel Neuer bieten sich mehrere Lösungen an.


Nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft in Katar wollte Manuel Neuer sein Jahr eigentlich weniger ereignisreich ausklingen lassen. Bei einem Ski-Unfall brach sich der 36-Jährige aber den Unterschenkel und wird bis zum Sommer nicht auf den Platz zurückkehren können. Der FC Bayern muss sich nun um eine Baustelle kümmern, auf die man in den stressigen Wochen sehr gerne verzichtet hätte.

Allerdings gäbe es einige Wege, die vakante Stelle im Tor zu besetzen. Möglichkeit Nummer eins wäre natürlich, Ersatzkeeper Sven Ulreich das Vertrauen zu schenken. Als Backup des Nationaltorhüters machte er seine Sache nie wirklich schlecht und war auch in dieser Saison schon acht Mal gefordert. Doch vor allem im Hinblick auf die Champions League und dem noch unerfahrenen Johannes Schenk als dritten Torwart, dürften die Bayern eher auf andere Verstärkungen schielen.

Rückholaktion um Nübel würde den FC Bayern kosten

Beim aktuellen Tabellenführer steht aber auch noch Alexander Nübel unter Vertrag. Der einst als großes Talent gehandelte Schlussmann ist noch bis Saisonende an die AS Monaco verliehen. Wie unter anderem der Kicker berichtet, hat der FC Bayern bereits Kontakt zu den Verantwortlichen und Beratern aufgenommen.

Doch die Monegassen würden die Leihe des Stammkeepers und Leistungsträgers nur ungern beenden. Ohnehin verfestigen sich die Überlegungen, den 26-Jährigen im Sommer fest zu verpflichten. Eine Rückholaktion würde den Bundesligisten also mit einer finanziellen Entschädigung aufwiegen müssen. Zusätzlich hat Nübel große Zweifel, in München auch langfristig eine Chance zu erhalten.

fc bayern

Als Notlösung kommt er damit nicht unbedingt in Frage. Dies bringt allerdings Personalien ins Spiel, die aktuell zumindest noch bei anderen Klubs unter Vertrag stehen. So soll Keylor Navas ein Kandidat für das Tor des FC Bayern sein. Paris Saint-Germain würde dem Bankdrücker wohl keine Steine in den Weg legen. Doch die Brisanz des anstehenden direkten Duells in der Königsklasse und die Unerfahrenheit im deutschen Fußball machen auch den Südamerikaner nicht ganz zum passenden Ersatz.

Denkbar ist aber auch, dass sich der Herbstmeister nach einer neuen potenziellen Stammkraft umschaut. Auf dem Zettel steht laut kroatischen Medien Dominik Livaković. Bei der WM sorgt der Keeper von Dinamo Zagreb für mächtig Furore und ist dementsprechend begehrt. Mit dem passenden Angebot ließen sich Klub und Spieler wohl aber überzeugen.

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