FC Bayern Benjamin Pavard Frankreich
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Die Corona-Pandemie war ein Einschnitt ins Leben aller Menschen – auch die Fußballer waren betroffen. Benjamin Pavard vom FC Bayern berichtet nun, dass er eine besonders schwere Zeit durchgemacht hat.


Du bist depressiv, machst eine schwere Zeit durch, oder brauchst jemanden zu reden? Du bist nicht alleine. Hier findest du Hilfe: 

  • Telefonseelsorge: Anonym, kostenlos und rund um die Uhr: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
  • Deutsche Depressionshilfe: montags, dienstags, donnerstags von 13 bis 17 Uhr, mittwochs und freitags von 8:30 bis 12:30 Uhr: 0800 33 44 533

In einem Interview mit „Le Parisien“ hat FC Bayerns Benjamin Pavard erstmals offen von einer seiner schwierigsten Phasen im Leben gesprochen. Am Anfang der Corona-Pandemie machte ihm die Situation zu schaffen:

„In meinem Kopf stimmte etwas nicht. Am Anfang sagt man, dass es nichts ist, dass es vorbeigeht, aber wenn man sieht, dass es anhält und man dann zum Training geht und kein Lächeln im Gesicht hat, muss man reagieren“, so Pavard weiter.

Beinahe Weggang vom FC Bayern

Vor allem fiel ihm das Allein- und Isoliertsein in einem fremden Land schwer. Da hilft auch das Dasein als Profifußball nicht. Er sei ein „Mensch wie jeder andere, und auch wenn ich ein schönes Haus mit einem Fitnessstudio habe, brauchte ich menschlichen Kontakt. Ich bin morgens aufgewacht und hatte keinen Appetit“, so der französische Weltmeister.

Zum Glück geht es ihm aber mittlerweile besser, er sei „als besserer Mensch aus der Sache hervorgegangen. Es hat mich verändert.“ Aber auch seine Zukunft beim FC Bayern stellte er in Frage: „Ich hatte Anrufe von verschiedenen Vereinen“, aber Trainer Nagelsmann habe ihm zum Bleiben bewegt: „Er machte mir klar, dass ich in seinen Plänen eine große Rolle spielen würde.“

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