Hasan Salihamidzic
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Auf der Suche nach neuem Mittelfeldpersonal wird der FC Bayern München seit geraumer Zeit mit dem Barca-Youngster Gavi in Verbindung gebracht. Berichten zufolge soll sich der Spanier mit seinem aktuellen Arbeitgeber uneins über eine Vertragsverlängerung sein, sodass der deutsche Rekordmeister weiterhin auf eine Verpflichtung hoffen darf. 


Dem FC Bayern München steht im kommenden Sommer wohlmöglich ein gewaltiger Umbruch im zentralen Mittelfeld bevor. Marc Roca ist seit seiner Ankunft an der Säbener Straße nicht wirklich zum Zug gekommen und gilt daher als klarer Verkaufskandidat in der nächsten Transferperiode. Zudem scheint ein Verbleib von Corentin Tolisso beim deutschen Rekordmeister über den Sommer hinaus als äußerst unwahrscheinlich.

Zudem ist die Zukunft von Neuzugang Marcel Sabitzer beim FC Bayern ebenfalls ungewiss. Der ehemalige Spieler von RB Leipzig wechselte zwar erst vor dieser Saison zum FCB, doch seither konnte er die Verantwortlichen noch nicht wirklich überzeugen. Zuletzt sorgte Karl-Heinz Rummenigge, ehemaliger Vorstandschef des FC Bayern, für Aufsehen, indem er die Verpflichtung des Österreichers in gewisser Weise in Frage stellte: „Im Sommer hat man ja noch Marcel Sabitzer aus Leipzig dazu geholt. Ich finde, aus heutiger Sicht war das ein Luxustransfer, der nicht wenig Geld gekostet hat. […] Er hat den Kader nicht so verbessert, wie man sich das vielleicht vorgestellt hat.“. 

Auf der Suche nach einem neuen zentralen Mittelfeldspieler soll der FC Bayern ein Auge auf den erst 17-jährigen Gavi vom FC Barcelona geworfen haben. Doch damit sind die Bayern nicht alleine: Wie die spanische Mundo Deportivo berichtet, sollen sich außerdem Manchester United, FC Chelsea, FC Liverpool sowie Paris Saint German intensiver mit dem Barca-Juwel beschäftigen. Inwiefern der FC Chelsea auf dem Transfermarkt agieren kann, bleibt allerdings fraglich. Dennoch ist die Konkurrenz groß für den FC Bayern. 

Gavi, der bereits vier Spiele für die spanischen A-Nationalmannschaft bestritten hat, könnte im kommenden Sommer als ‚Schnäppchen‘ weggehen. Aufgrund einer festgeschriebenen Ablösesumme, wäre der 17-Jährige aktuell für 50 Millionen Euro zu haben. Ab dem 01. Juli 2022 soll die Summe allerdings auf 100 Millionen steigen. Sein derzeitiger Arbeitgeber, der FC Barcelona, möchte einen vorzeitigen Abgang seines Youngsters dem Bericht zufolge mit allen Mitteln verhindern und so befinde man sich seit geraumer Zeit in Gesprächen zur Vertragsverlängerung. Präsident Joan Laporta zeigte sich zuletzt sehr selbstbewusst: „Wenn er bleiben will, wird er bleiben.“. Ob dies der Fall sein wird, gilt abzuwarten. Zudem ist fraglich, ob der FC Bayern im Sommer bereit sein wird, 50 Millionen für einen Spieler auszugeben. 

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