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Seit Sonntag gilt in Deutschland die neue Corona-Schutzverordnung, die eine deutliche Lockerung der Maßnahmen vorsieht. Der FC St. Pauli hat sich allerdings dazu entschieden, die restlichen Heimspiele unter Berücksichtig der 2G-Regeln zu bestreiten und reagiert damit auf die weiterhin hohen Infektionszahlen.  


Am Wochenende war es endlich so weit – die Stadien waren voll, die Ultras zurück und die Stimmung war so ausgelassen, wie wir sie schon lange nicht mehr erlebt haben. Seit Sonntag gilt in Deutschland eine neue Corona-Schutzverordnung, die viele Lockerungen enthält. So muss beispielsweise die Maske nur noch im Innenbereich (z.B. beim Gang zur Toilette oder im VIP-Bereich) getragen werden und auch ungeimpfte Personen sind bei Großveranstaltungen wieder zugelassen. 

FC St. Pauli hält an 2G-Regeln fest

Der FC St. Pauli geht diesen Weg – in Absprache mit der organisierten Fanszene – allerdings nicht mit und behält für die restlichen Heimspiele strengere Regeln bei. In einem Statement auf der Vereinsseite erklärte der Zweitligist: „Die pandemische Lage treibt uns alle weiter um. Um auch weiterhin unserer Verantwortung gerecht zu werden und der aktuellen Situation ein angemessen sicheres Stadionerlebnis für alle zu ermöglichen, hat sich der FC St. Pauli in Rücksprache mit der organisierten Fanszene dazu entschieden, alle restlichen Heimspiele der Saison 2021/22 mindestens unter 2G-Bedingungen stattfinden zu lassen.“

So werden die restlichen vier Heimspiele, gegen Bremen, Darmstadt, Nürnberg und Düsseldorf, unter Berücksichtigung der 2G-Regeln stattfinden. Zudem appelliert der Klub, die FFP2 Masken nur am Sitz- bzw. Stehplatz abzunehmen und einen freiwilligen Schnelltest vor dem Stadion wahrzunehmen. „Mit der Entscheidung, die Heimspiele mindestens unter 2G-Bedinungen auszutragen, möchten wir unseren Fans und Mitarbeiter*innen gegenüber unserer Verantwortung gerecht werden. Für uns alle geht es darum, die schwierige Lage gemeinsam zu meistern, solidarisch zu agieren und aufeinander zu achten. Ich freue mich natürlich auf ein volles, aber rücksichtsvolles Millerntor-Stadion in den kommenden Partien“, wird FCSP-Präsident Oke Göttlich zitiert. 

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