Gianni Infantino FIFA
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Laut italienischen Informationen hat der Fußballverband FIFA den Umsturz einer ewig währenden Regel geplant. In absehbarer Zukunft solle die reguläre Spielzeit eines Fußballspiels statt den gewohnten 90 gleich 100 Minuten betragen. Mittlerweile hat die FIFA die Gerüchte offiziell dementiert.


Im Fußball gibt es einfach Regeln, die sind unabänderlich und machen ihn überhaupt aus. Der Ball ist rund, das Tor ist eckig und die Bayern werden Meister. Doch einer dieser Grundsätze könnte womöglich bald gekippt werden. So zumindest berichtet ran, das sich auf die Corriere dello Sport bezieht. Demnach plane der Weltfußballverband FIFA die Abschaffung der 90 Minuten als reguläre Spielzeit.

Stattdessen sollten die Spiele zukünftig alle über die Distanz von 100 Minuten ausgetragen werden. Die erhofften Auswirkungen seien vor allem, dass sich die Qualität der Partien erhöhe und dass dem Zeitspiel am Ende einer Begegnung Einhalt geboten werde. Der Verband hätte die Fußball-Revolution dazu nicht als Langzeit-Projekt einführen wollen. Schon zur Weltmeisterschaft in Katar diesen Jahres hätte sich Präsident Gianni Infantino die Regel gewünscht.

FIFA widerspricht Gerüchten

Dafür soll sich der Schweizer bereits mit dem Chef der FIFA-Schiedsrichterkommission Pierluigi Collina getroffen haben, um in einem gemeinsamen Gespräch das Konzept auszufeilen. Ob es wirklich so schnell zu einem solch großen Umbruch gekommen wäre, darf bezweifelt werden. Hierbei hat nämlich das International Football Association Board das letzte Wort. Die kurzzeitige Aufregung wird nun aber schnell wieder abflachen.

Denn nun wurde sich offiziell zu den Gerüchten geäußert. Demnach dementiert der Verband via Twitter, dass keine Änderungen hinsichtlich der Spielzeit für die Weltmeisterschaft oder andere Wettbewerbe geplant ist.

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