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Nach der Partie gegen den VfL Wolfsburg verkündete Bayern–Trainer Hansi Flick: „Ich möchte gerne am Ende der Saison aus meinem Vertrag raus. Das ist Fakt.“ Nun laufen die Spekulationen für seine Nachfolge auf Hochtouren – diese Trainer kommen in Frage!


Julian Nagelsmann

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Der Name, der aktuell am häufigsten mit der Flick-Nachfolge in Verbindung gebracht wird, ist Julian Nagelsmann. Der RB-Coach hat in Leipzig bewiesen, dass der 33-Jährige bereits zu den ganz großen seiner Zunft gehört – nicht ohne Grund waren im vergangenen Sommer Vereine wie Real Madrid an ihm interessiert.

Laut Sky-Experte Lothar Matthäus gab es bereits schon Gespräche mit beiden Parteien, was Nagelsmann im Interview jedoch nicht bestätigen wollte: „Es gab und gibt keine Gespräche. Dies gilt auch für die Berater.“

Joachim Löw

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Zugegeben: Merkwürdiger Anblick, dass Löw in so einer Liste vorkommt. Wir müssen uns wohl alle noch daran gewöhnen, dass 61-Jährige ab August das Wort „vereinslos“ in seinem Status stehen hat – theoretisch wäre also auch er ein Kandidat für den Trainerposten in München!

Dass er seine Laufbahn als Fußballlehrer fortsetzen möchte, hat Löw längst bestätigt und durch seine Arbeit als Bundestrainer ist der Kontakt zu einigen Bayernspielern sehr eng. Mit den Verantwortlichen der Bayern gab es jedoch aufgrund einzelner Spieler immer mal wieder Auseinandersetzungen – keine gute Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ralf Rangnick

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Eine Rückkehr zu Schalke 04 schloss Rangnick zuletzt aus – er wäre also sofort verfügbar für die Übernahme des Münchner Amt als Trainer! Das Problem: Rangnick versteht sich selbst schon lange nicht mehr nur als Coach, sondern will auch ein Wort in der Kaderplanung und Strategie des gesamten Vereins mitsprechen. Ein Fakt, der bei Namen wie Rummenigge und Hoeneß auf wenig Gegenliebe stoßen dürfte.

Erik ten Hag 

Sein Name taucht immer dann in den deutschen Medien auf, wenn der Trainer eines großen Vereins seinen Abgang verkündet. Erik ten Hag wurde in den vergangenen Monaten bereits mit Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen in Verbindung gebracht – und jetzt eben mit dem FC Bayern München. Aktuell trainiert ten Hag das Team von Ajax Amsterdam, mittelfristig möchte der Trainer jedoch „den nächsten Schritt gehen“. Gut möglich also, dass wir ihn schon bald in der Bundesliga sehen – ab Sommer als Flick-Nachfolger aber eher nicht.

Oliver Glasner

Im Spätherbst war Oliver Glasner beim VfL Wolfsburg schon kurz vor der Entlassung – einige Monate später steht er mit seinem Team auf einem direkten Champions-League-Platz. Die Leistungen des Trainers dürften auch in München nicht unbeobachtet geblieben sein. Zudem soll Glasner über eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag verfügen, der einen Wechsel an die Säbener Straße theoretisch möglich machen könnte. Dennoch sind die Wahrscheinlichkeiten für diesen Transfer eher gering.

Jürgen Klopp

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Alle BVB-Fans müssen jetzt mal ganz kurz weghören: Auch der Name Jürgen Klopp geistert durch die Säbener Straße. Nach dem Triumph in der Champions League und Meistertitel in England erlebt Klopp in Liverpool seine erste kleine Krise – befindet sich aktuell nur auf Platz sechs in der Premier League. Dass die Reds ihren geliebten Kloppo im Sommer gehen lassen, ist jedoch nahezu ausgeschlossen.

Massimiliano Allegri

Allegri ist aktuell vereinslos, was den Münchnern eine hohe Ablösesumme ersparen würde. Der ehemalige Trainer von Juventus Turin möchte nach seiner zweijährigen Auszeit im Sommer wieder einen großen Verein übernehmen – für ihn kommt der Flick-Abgang also gerade recht. Problem: Medien berichteten zuletzt, dass der 53-Jährige in Italien bleiben möchte.

Jesse Marsch

Sollte Julian Nagelsmann im Sommer nach München wechseln, so wäre ein Transfer von Jesse Marsch zu RB Leipzig wohl die wahrscheinlichste Variante – schließlich arbeitet der Coach aktuell erfolgreich bei „Tochter“ RB Salzburg. Doch auch ein Wechsel zum FC Bayern liegt im Bereich des Möglichen: Marsch gilt als einer er spannendsten Trainer Europas.

Ralph Hasenhüttl

Was macht eigentlich Ralph Hasenhüttl? Fußballfans, die sich nicht mit der Premier League beschäftigen, dürften überrascht sein, dass der 53-Jährige seit fast drei Jahren erfolgreich im englischen Unterhaus den FC Southampton trainiert und dort noch einen Vertrag bis 2024 besitzt. Genau wegen diesem Arbeitspapier dürfte ein Transfer zum FC Bayern auch ziemlich unwahrscheinlich sein, auch wenn Hasenhüttl durch seine früheren Tätigkeiten bei RB Leipzig und dem FC Ingolstadt sehr gut ins Profil der Bayern passen würde.

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