Picture Alliance

Der FC St. Pauli stellt mit sofortiger Wirkung Cenk Sahin vom Trainings- und Spielbetrieb frei. Dies bestätigte der Verein auf der Homepage des Klubs. Grund für die sofortige Beendigung der Zusammenarbeit ist ein Instagram-Post des 25-Jährigen: Sahin hatte auf der Social Media Plattform eine türkische Flagge gepostet und darunter diesen Text eingefügt: „Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind bei Euch.“ Somit zeigte der Spieler offen, dass er die Militär-Operation gegen Kurden in Nord-Syrien befürwortet. Für den FC St. Pauli ein absolutes No-Go, was der Verein auch in der offiziellen Mitteilung zum Ausdruck brachte.


Auf der Homepage des Vereins heißt es:

„Nach zahlreichen Gesprächen mit Fans, Mitgliedern und Freund*innen, deren Wurzeln in der Türkei liegen, ist uns bewusst geworden, dass wir differenzierte Wahrnehmungen und Haltungen aus anderen Kulturkreisen nicht bis ins Detail beurteilen können und sollten. Ohne jegliche Diskussion und ohne jeglichen Zweifel lehnen wir dagegen kriegerische Handlungen ab. Diese und deren Solidarisierung widersprechen grundsätzlich den Werten des Vereins.

Der laufende Vertrag behält dabei zunächst seine Gültigkeit. Zum Schutze aller Beteiligten wird Cenk Sahin seitens des FC St. Pauli eine Trainings- und Gastspielerlaubnis erteilt.“

design&umsetzung: stark&kreativ