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Der Hollywood-Schauspieler George Clooney will den englischen Zweitligisten Derby County aufkaufen. Noch vor zwei Jahren scheiterte eine geteilte Übernahme beim FC Málaga.


Der englische Profi-Fußball lockt mit Tradition, Qualität und Spannung. Da ist es wenig verwunderlich, dass Superreiche gerne mal einen Verein aufkaufen, um einen Klub noch erfolgreicher zu machen oder sich einfach wieder öffentlich präsentieren zu können. Schauspieler George Clooney könnte sich ebenfalls bald Besitzer eines ganzen Teams nennen. Laut Berichten der englischen Sun will der US-Amerikaner den insolventen Championship-Klub Derby County aufkaufen.

Aktuell befindet sich das von Spielerlegende Wayne Rooney trainierte Team auf dem letzten Tabellenplatz der Championship. Nachdem schon vor einem halben Jahr die Insolvenz angemeldet wurde, verhängte der englische Verband einen Punktabzug. Ein wahrscheinlicher Abstieg würde die Probleme des Traditionsklubs noch einmal verschlimmern. Gerade der 60-jährige Clooney möchte jetzt helfen.

Derby County ist dringend auf Unterstützung angewiesen

„Derby hat einen großartigen Fußballverein mit einer fantastischen Geschichte und ich bin mir sicher, dass er auch eine großartige Zukunft haben kann“, wie der gebürtige US-Amerikaner gegenüber Derbyshire Life bekanntgab. Den Berichten zufolge will Clooney nun ein Bieterkonsortium einrichten, um Derby County ein Kaufangebot zu hinterlegen.

Gerade in der aktuellen Situation hat er enormen Respekt für den Umgang im Verein. „Ich weiß, dass es in letzter Zeit Probleme gab, aber es gibt nichts, was nicht behoben werden kann. Und die Mannschaft hat unter den gegebenen Umständen wirklich hart gearbeitet und gut gespielt.“ Mit einer finanziellen Absicherung könnte Derby County natürlich wieder den Blick auf größere Ziele richten.

Ganz ohne Vorstellungen geht Clooney übrigens nicht an dieses Geschäftsmodell heran. 2020 hätte seine Begeisterung am Fußball fast zur Miteigentümerschaft des FC Málaga geführt. „Mein Fußballinteresse ist sicherlich in den vergangenen Jahren gestiegen und ich wurde vor ein paar Jahren gefragt, ob ich Interesse hätte, Teil einer Gruppe zu sein, die vorhatte, den FC Málaga in Spanien zu kaufen“, so der 60-Jährige.

Nur allzu gerne würde er seinen kreativen Einfluss in ein solches Vorhaben stecken. „Es war ein durchaus aufregendes Projekt, aber es fiel ins Wasser. Vielleicht ist einen Fußballverein zu besitzen das Nächstbeste dazu, für einen zu spielen.“

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