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Um den sportlichen Abstieg kam Girondins Bordeaux in dieser Saison nicht herum. Als Tabellenletzter der Ligue 1 muss der Traditionsklub den Gang in die zweite Liga antreten. Doch aufgrund finanzieller Probleme droht sogar eine noch härtere Versetzung.


Der 4:2-Erfolg am letzten Spieltag gegen Stade Brest sollte am Ende nicht für die Wende reichen. Für Girondins Bordeaux war der Abstieg nach einer katastrophalen Saison nicht mehr abzuwenden. Doch den gebeutelten Franzosen könnte noch schlimmeres Übel als ein Jahr in der Ligue 2 drohen.

Bordeaux geht gegen Urteil vor

Die Kontrollkommission der französischen Fußballliga teilte unter der Woche mit, dass der traditionsreiche Klub aufgrund finanzieller Nöte in die dritthöchste Spielklasse strafversetzt werden soll. Einem Bericht von RMC nach zu urteilen, wird die Höhe der Schulden von Bordeaux auf etwa 40 Millionen Euro geschätzt.

Eine erneute Überprüfung ergab, dass der Verein mit diesem Haushalt weder berechtigt noch befähigt ist, in der zweiten Liga an den Start zu gehen. Eine Woche bleibt Girondins nun, um gegen die so betitelte „knallharte“ Entscheidung vorzugehen. Bleibt eine Umstimmung aus, würde dies den gesamten Klub um Jahre zurückwerfen.

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