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Der 34. Bundesligaspieltag war nicht nur vom Last-Minute-Klassenerhalt des VfB und dem späten Heartbreak der Hertha geprägt: Auch zwei Trainer ließen die Welt wissen, dass sie ihren Verein verlassen werden. Markus Weinzierl in Augsburg und Adi Hütter bei Gladbach. Bei Letzterem gibt es nun Spekulationen über einen Nachfolger.


Die Saison von Borussia Mönchengladbach war eine eher enttäuschende. Vor der Saison hat man für knapp sieben Millionen Euro Ablöse Trainer Adi Hütter von Eintracht Frankfurt losgeeist, so richtig funktionieren wollte das aber nicht.

Zu oft schwankten die Leistungen. Siegen gegen die Bayern (5:0 und 2:1) folgten blamable Auftritte bei Zweitligist Hannover 96 (0:3 im Pokal) oder gegen Dortmund (0:6). „Wie wir von Hannover auseinandergenommen worden sind, das war nicht Borussia-würdig“, sagte Vizepräsident Rainer Bonhof. Auch deshalb hieß es am Ende Platz 10 für Gladbach, lange Zeit schielte man auch nach unten in den Keller. Und trotz des 5:1-Sieges am letzten Spieltag gegen die TSG aus Hoffenheim zog Adi Hütter die Reißleine und gab seinen Rücktritt als Fohlen-Coach bekannt.

„Überschaubare Geduld mitbringen“ – Favre Kandidat?

Und schon schwirren Namen durch die Gerüchteküche. So könnte Lucien Favre laut kicker ein möglicher Kandidat für eine Nachfolge sein. Der Schweizer trainierte die Borussia bereits von 2011 bis 2015 und ist seit seiner Entlassung Ende 2022 ohne neuen Verein. Ein perfect fit? Schließlich gilt er als Stabilisator, könnte das Team wieder auf die richtige Bahn lenken.

Am Niederrhein gibt man sich derweil entspannt: „Wir werden den Trainer nicht morgen und nicht übermorgen präsentieren. Man muss schon eine überschaubare Geduld mitbringen“, sagte Bonhof dem kicker.

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