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Im Winter diesen Jahres steht die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft in Katar an, doch auch die Vorbereitungen für die kommenden Großturniere laufen bereits auf Hochtouren. Der Austragungsort für die EM 2028 wird noch gesucht – mit dem Bündnis aus Großbritannien und Irland gesellen sich weitere Interessenten für eine Ausrichtung dazu. Auf eine Heim-Weltmeisterschaft wollen die Verbände jedoch verzichten.


In den Geschichtsbüchern muss man schon etwas zurückblättern, um auf ein Großturnier zu stoßen, das in Großbritannien ausgerichtet wurde. Vor nunmehr 26 Jahren beheimatete damals England die EM 1996 aus. Auch in näherer Zukunft gilt: ‚Football is not coming home‘. Spätestens 2028 wollen die Insel-Europäer aber wieder ihre Gastgeber-Qualitäten unter Beweis stellen.

Das kündigten die Fußballverbände aus England, Nordirland, Schottland, Wales und der Republik Irland in einem offiziellen Statement an. Die Bestrebungen basieren allerdings auf durchgeführten Machbarkeitsstudien zu fußballerischen Großveranstaltungen. Ursprünglich war die Veranstaltung der Weltmeisterschaft 2030 geplant. Doch die Ergebnisse zeigten, dass eine Europameisterschaft nicht nur ökonomisch, sondern auch fußballpolitisch deutlich anstrebsamer ist.

So dürften die britischen und irischen Plänen vorerst nur die EM in Betracht ziehen. Eine rechtzeitige Bewerbung dafür muss bis zum 23. März diesen Jahres bei der UEFA eingereicht werden. Nur zwei Wochen später wird dann der endgültige Austragungsort bekannt gegeben. Neben dem angesprochenen Bündnis macht sich auch Italien Hoffnung auf die Ausrichtung.

Auch Italien plant Bewerbung für EM-Ausrichtung

Der italienischen Fußballverband FIGC plant die Bewerbung für die EM 2028 oder 2032, das bestätigte Verbandschef Gabriele Gravina.

„Vor der UEFA-Exekutivsitzung am 20. März werden wir unsere Kandidatur vorstellen, die auch für 2032 offen ist. Wir werden eine der beiden Optionen prüfen“ sage Gravina auf einer Pressekonferenz. Der Verband erhofft sich durch eine erfolgreiche Bewerbung auch die Beschleunigung der Renovierung der italienischen Stadien.

Neben den Italienern kündigte zuletzt auch die Türkei eine mögliche Bewerbung für die Ausrichtung des Turniers an. Eine weitere Möglichkeit ist die gemeinsame Organisation durch die Länder Rumänien, Griechenland, Bulgarien und Serbien. Auch das Vereinte Königreich kann sich in Kooperation mit Irland eine Ausrichtung vorstellen.

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