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Der HSV hat am Donnerstag aufgrund eines großen Corona-Ausbruchs bei der DFL einen Antrag auf Spielverlegung der Partie gegen Erzgebirge Aue gestellt.

HSV-Vorstand Jonas Boldt teilte mit: „Wir wären in der aktuellen Lage leider nicht spielfähig und haben die für heute angesetzten Trainingseinheiten abgesetzt.“ Laut Informationen des Kickers hat sich „ein Großteil“ des Kaders und des Trainerteams mit dem Corona-Virus angesteckt. Bereits am Mittwoch hatten mehrere Spieler über Erkältungssymptome geklagt – einen Tag später folgten dann reihenweise positive Testergebnisse.

Ob dem Antrag des Hamburger SV stattgegeben wird, will die DFL am Freitag entscheiden. Das Spiel gegen Aue ist für den kommenden Samstag (13:30 Uhr) angesetzt.

Nicht nur HSV: Auch Mainz 05 stellt Antrag auf Verlegung

Am vergangenen Sonntag musste aufgrund zahlreicher positiver Coronatests bei Mainz 05 bereits die Partie gegen Borussia Dortmund verschoben werden – nun hat der Verein den nächsten Antrag auf eine Spielverlegung gestellt.

Auf der Homepage des Vereins teilte Mainz 05 mit: „Mainz 05 steht zu diesem Spiel nicht die notwendige Anzahl an einsatzfähigen und spielberechtigten Spielern zur Verfügung.“ Am Mittwochvormittag habe der Verein deswegen einen Antrag auf Verlegung des für den 12. März angesetzten Bundesliga-Spiels beim FC Augsburg gestellt. 

Laut Spielordnung der DFL müssen aktuell mehr als 15 spielberechtigte Lizenzspieler oder spielberechtigte Amateure/Vertragsspieler zur Verfügung stehen, um den Spielbetrieb der Bundesligamannschaft zu gewährleisten. Diese Quote scheinen die Mainzer aller Voraussicht nach am Wochenende nicht erfüllen zu können.

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