HSV
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Beim HSV gab es vor dem 29. Spieltag unschöne Nachrichten. Trainer Tim Walter strich Ersatzkeeper Marko Johansson bis zum Saisonende aus dem Hamburger Kader. Der junge Keeper ließe noch zu viele Sachen vermissen.


Liegen die Nerven beim HSV schon wieder blank? Wenige Spieltage vor dem Saisonende müsste schon einiges passieren, damit die Rothosen noch ein ernsthaftes Wort um den Aufstieg mitreden können. In dieser Situation passt es eigentlich überhaupt nicht, dass vor der wichtigen Partie gegen Holstein Kiel ein Profi suspendiert wurde.

Konkret geht es um den 23-jährigen Marko Johansson. Als klare Nummer Zwei hinter Daniel Heuer Fernandes kam er in dieser Spielzeit zu sieben Einsätzen, bei denen er seine Sache nicht schlecht machte. Doch die letzten Wochen offenbarten beim Schweden solch erhebliche Defizite, dass ihn Trainer Tim Walter bis zum Saisonende aus dem Kader strich.

„Da geht es mehr um Mentalität. Marko muss noch Dinge lernen. Er ist noch ein junger Torhüter und da geht um etwas andere Dinge. Und wenn wir ihn noch anschubsen können und er das lernt, dann wird er noch besser werden, als er eh schon ist“, wie der Übungsleiter von der Bild zitiert wird. Vor allem schlechte Trainingsleistungen und eine mangelnde Ernsthaftigkeit ließen Walter demnach wenig Spielraum.

Schon in den letzten beiden Duellen fehlte er auf der Bank des HSV. Nun wird er erst im Sommer wieder die Gelegenheit bekommen, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. An Talent mangelt es ihm eigentlich nicht. Doch wie viele andere Youngster muss er mit der großen Verantwortung auf diesem Niveau zurechtkommen. In den verbleibenden Spielen soll deshalb Tom Mickel als Backup parat stehen.

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