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So richtig angekommen ist Luka Jović bei Real Madrid nie, weshalb nun der Abschied bevorstehen soll. Wohin zieht es den jungen Serben? Vielleicht wieder nach Deutschland?


Laut der spanischen Marca sollen sich die Wege von Real Madrid und Stürmer Luka Jović im Sommer trennen. 2019 wechselte er von Eintracht Frankfurt in die spanische Hauptstadt, so richtig kam er aber nie an: In 49 Spielen kam er auf magere drei Treffer und vier Vorlagen. Viel zu wenig, um vorne den aufblühenden Karim Benzema zu verdrängen. Zur Winterpause 2020/21 wurde Jović zu Eintracht Frankfurt ausgeliehen, Bilanz dort: 4 Tore und eine Vorlage in 18 Spielen.

Ein mögliches Ziel für einen permanenten Transfer soll laut Marca auch die Bundesliga sein: Neben den Premier-League-Clubs Arsenal und Everton und dem AC Milan aus der Serie A habe auch Borussia Dortmund seine Fühler nach dem 24-Jährigen ausgestreckt. Für die letzteren beiden Vereine dürfte Jović aber nur zweite Wahl sein. Der BVB sieht sich bei einem Haaland-Abgang eher mit Karim Adeyemi von Salzburg, die Rossoneri aus der norditalienischen Metropole beim ablösefreien Divock Origi.

Als denkbare Option gilt daher eine erneute Leihe des serbischen Nationalspielers, die auch eine für alle Seiten akzeptable Kaufoption enthalten soll, denn: Die Königlichen bezahlten 2019 satte 63 Millionen Euro an die SGE. Eine Summe, die man mit einem Verkauf in diesem Sommer nicht annährend reinholen könnte. Präsentiert sich Jović bei einer Leihstation allerdings wieder in starker Form, könnte eine höhere Ablösesumme rausspringen.

Seine mit Abstand stärkste Saison hatte Jović 2018/2019 als Teil der Frankfurter „Büffelherde“. Konnte in der Vorsaison noch der DFB-Pokal gegen den FC Bayern gewonnen werden, zerschoss er gemeinsam mit Ante Rebić und Sébastian Haller im Jahr darauf die gesamte Bundesliga. Dort kam das Trio auf insgesamt 41 Treffer (17 davon Jović) , in der Europa League kam man auf 16 Tore (10 Jović). Am Ende der Spielzeit stand dennoch nur Platz sieben, in der Europa League scheiterte man erst im Halbfinale im Elfmeterschießen am späteren Sieger Chelsea. Danach trennten sich die Wege der drei Knipser: Jović ging nach Madrid, Haller verließ den Club in Richtung West Ham. Ante Rebić ging erst leihweise, dann fest zum AC Mailand.

Alle Infos zur Bundesliga gibt es auch hier im Podcast:

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