Erling Haaland ist aktuell einer der begehrtesten Stürmer in Europa. Der Norweger ist bei vielen Top-Vereinen im Gespräch, auch der FC Bayern wurde in den Ring geworfen. Ex-Hertha und -Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann ist sich aber sicher, dass Haaland nicht nach München wechseln wird.


Real Madrid, Paris Saint-Germain, FC Barcelona – oder doch die Bayern? Erling Haaland und sein Berater Mino Raiola haben schon oft genug deutlich gemacht, dass Borussia Dortmund nur eine Zwischenstation sein wird auf dem Weg zu einem europäischen Spitzenverein. Einige Top-Vereine haben den 21-jährigen Norweger auf dem Zettel.

Dass in diesem Zuge auch der FC Bayern München in den Topf geworfen wird, verwundert nicht. Mit Robert Lewandowski (33) spielt aktuell beim deutschen Rekordmeister aber ein Weltfußballer auf der Stürmerposition, der in dieser Saison schon 26 Tore in der Bundesliga erzielte.

Auch deshalb wäre laut Jürgen Klinsmann ein Transfer zu den Bayern im Sommer eher unwahrscheinlich. „Für mich ist das keine perfekte Kombination“, sagte Klinsmann in einem Interview mit der L’Équipe. Die beiden Stürmer seien „zwei Neuner, die würden sich gegenseitig auf den Füßen stehen.“ Lewandowski und Haaland würden „zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein.“

Für die Verantwortlichen des FC Bayern ist das Thema ohnehin nicht von großer Bedeutung. Lewandowski steht noch bis Ende der kommenden Saison unter Vertrag. Die Vertragsverlängerung vom Top-Stürmer habe daher im Sommer Priorität. Ob Lewandowski ein langfristiges Angebot annehmen würde, ließ er offen: „Wenn man auf dem Platz seine Performance bringt, dann ist es nicht so wichtig, ob du in Mannschaft A, B oder C spielst. Ich will immer mein Bestes zeigen, alles andere ist Spekulation. Ich muss ruhig bleiben und fokussiert auf meine Sache sein. Das ist Nummer eins in meinem Kopf, über alles andere will ich nicht so viel nachdenken. Ich will mich auf meinen Job fokussieren.“

Haaland könnte den BVB in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 75 Millionen verlassen. Sollte der FC Bayern aber tatsächlich Interesse an eine Verpflichtung haben dann würden die Bayern „sicher damit warten, bis Lewandowski weg ist“, so Jürgen Klinsmann.

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