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Nils Petersen ist bereits seit sieben Jahren unter Vertrag beim SC Freiburg, doch nun läuft sein Arbeitspapier im Sommer aus. Ob der 33-Jährige diesen verlängern wird ist fraglich, denn zufrieden mit seiner Joker-Situation scheint der Stürmer nicht zu sein. Dies möchte sich nun scheinbar Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Kölns, zu Nutze machen und setzte sich laut eines Medienbericht auch schon mit ihm in Verbindung. 


Beim 1. FC Köln läuft es in dieser Saison rund. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart steht aktuell auf dem achten Platz und ist damit nur zwei Punkte von den Euroleague-Rängen entfernt. Am vergangenen Wochenende hagelte es allerdings eine 4:1 Niederlage gegen RB Leipzig. Dabei wurde ersichtlich, wo die Domstädter nach wie vor Probleme haben.

Denn im Spiel gegen Leipzig fehlte ihre Lebensversicherung. Die Rede ist von Topstürmer Anthony Modeste. Der 33-Jährige erlebt in dieser Saison seinen zweiten Frühling. Mit 14 Treffern in 21 Spielen ist der Franzose vierter der Torjägerliste und ist damit verantwortlich für 41% aller Effzeh-Tore, was verdeutlicht, wie wichtig Modeste für die Mannschaft von Steffen Baumgart ist. Doch nach ihm wird es dünn, wie das Spiel gegen Leipzig zeigte. Dort startete Backup Sebastian Andersson, der allerdings keinen Stich gegen Orban und Co setzen konnte. Generell strahlt der Schwede, der seit zwei Jahren beim Effzeh unter Vertrag steht, nur wenig bis keine Torgefahr aus. In der laufenden Spielzeit erzielte er in 20 Spielen lediglich zwei Tore. Zudem wurde vor kurzem berichtet, dass der 30-Jährige den Klub im Sommer wohl verlassen wird. Neben Andersson hat der 1. FC Köln zwar noch Nachwuchstalent Tim Lemperle in der Hinterhand, allerdings ist fraglich, ob der 20-Jährige sich als zweiter Stürmer etablieren kann. Dementsprechend wird sich der Verein im Sommer nach einem weiteren Stürmer umschauen müssen.  

Laut Sky Sport soll Nils Petersen auf der Wunschliste des der 1. FC Kölns stehen. Steffen Baumgart soll bereits mehrere Gespräche mit dem Stürmer geführt haben. Der 33-Jährige ist aktuell beim SC Freiburg beschäftigt, doch sein Vertrag läuft im Sommer aus. Ob er diesen nach sieben Jahren im Verein verlängern wird, ist fraglich. Denn wie er kürzlich bekannt gab, „schmerzt“ es ihm, dass er fast ausschließlich von der Bank kommt. „Immer, wenn ich auf der Bank sitze und das Spiel losgeht, bin ich enttäuscht“, sagte der Angreifer zu seiner Situation. Auf Anfrage des Kölner Stadt Anzeigers, inwiefern Petersen ein Kandidat für den 1. FC Köln sei, erklärte Trainer Steffen Baumgart: „Es gab keine Gespräche mit Nils über einen Wechsel nach Köln. Das waren rein private Gespräche, da wir uns schon viele Jahre kennen. Ich schätze Nils, er ist weiterhin ein toller Stürmer – und nicht nur als Joker.“

Auch wenn es aktuell keine konkreten Gespräche zwischen den Parteien gibt, ist ein Wechsel im Sommer von Nils Petersen zum 1. FC Köln nicht auszuschließen. Immerhin ist der Stürmer, der seit vielen Jahren sein Können in der höchsten deutschen Spielklasse unter Beweis gestellt hat, ablösefrei zu bekommen. Das spielt dem Verein in die Karten, der nach wie vor in einer finanziell-engen Situation steckt. Zudem wird die persönliche Beziehung zwischen Baumgart und Petersen sicherlich nicht von Nachteil sein.

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