Karim Adeyemi
Picture Alliance

Karim Adeyemi ist schon länger das Transferziel Nummer Eins von Borussia Dortmund. Seit Monaten wird bereits über eine Verpflichtung im Sommer verhandelt. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz wird der Ablöse-Poker langsam zu viel. Der Investor will einen Wechsel zum BVB verhindern.


Ein adäquater Ersatz für Erling Haaland dürfte Karim Adeyemi noch nicht sein. Doch bei einem Abschied des Norwegers im Sommer zählt Borussia Dortmund das deutsche Top-Talent zu den Kandidaten, die die Lücke am besten schließen können. Daher steckte der BVB bisher viel Zeit und Engagement in die Verhandlungen mit RB Salzburg.

Eine Einigung mit den Österreichern steht aber weiterhin aus. Vor allem die Ablösevorstellungen bereiten der Borussia weiterhin Kopfschmerzen. Die Schmerzgrenze von 42,5 Millionen Euro war Dortmund bisher noch nicht bereit zu zahlen. Dazu grätscht nun auch Red-Bull-Mäzen Dietrich Mateschitz in die Verhandlungen hinein, wie Sport1 berichtet.

Mateschitz will Adeyemi nur für guten Preis abgeben

Im redaktionseigenen Podcast „Die Dortmund-Woche“, gab Reporter Patrick Berger einen Einblick in die Denkweise des Investors. „Der sagt sich nämlich, wenn er schon zur Konkurrenz, zum BVB geht, dann sollen die wenigstens richtig zahlen. Mateschitz will nämlich eher, dass Adeyemi nach Leipzig geht. Da ist das letzte Wort also auch noch nicht gesprochen, weil die Leipziger sich auch intensiv um den Jungen bemühen.“

Wie bei vielen weiteren Talenten aus Salzburg macht sich auch Schwester-Klub Leipzig Hoffnungen auf eine Verpflichtung. Hier würde eine Ablöse weniger ins Gewicht fallen. Geht es nach Mateschitz, muss zumindest der BVB allerdings bis an das geforderte Limit gehen. Der Druck auf die Schwarz-Gelben wird damit immer größer.

Dennoch sollen die Gespräche zwischen den Klubs weitergehen. Christoph Freund sprach als Sportdirektor von Adeyemis jetzigem Arbeitgeber gegenüber Sky Austria von einem unvorhersehbaren Ergebnis. „Es gibt noch keine Einigung. Ob die es geben wird, weiß ich nicht. Wir sind aber ganz relaxt.“

Womöglich muss sich Dortmund sogar noch ein weiteres halbes Jahr gedulden. „Also es kann auch für den Karim spannend sein, dass er mit uns noch drei Monate Gas gibt und dann die Weltmeisterschaft spielt“, so Freund. Die Hängepartie um den 20-Jährigen geht also in die nächste Runde.

Jetzt sag doch auch mal was!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


design&umsetzung: stark&kreativ