Am Dienstag verließ Werder-Profi Niclas Füllkrug nach einem Streit mit Trainer Florian Kohfeldt wutentbrannt den Trainingsplatz. Manager Frank Baumann enthüllte in einem anschließenden Pressegespräch, dass der Stürmer auch wegen der aktuellen medialen Aufmerksamkeit etwas angespannt zu sein scheint.


Die BILD hatte zuvor berichtet, dass ein Mitglied des berüchtigten Abou-Chaker-Clans am Steuer des Luxus-Wagens von Füllkrug in Berlin gesehen worden war. Rommel Abou-Chaker und drei weitere Familienmitglieder stehen aktuell wegen schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landesgericht der Hauptstadt – auch Rapper Bushido ist als Nebenkläger geladen. Genau zu diesem Prozess soll laut des BILD-Berichts Rommel Abou-Chaker mit Füllkrugs Mercedes AMG S63 vorgefahren sein.

Werder-Sprecher Christoph Pieper erklärte gegenüber der Zeitung, der Stürmer habe das Auto „einem guten Bekannten gegeben, der das Leasing-Fahrzeug zurückgeben sollte“. Füllkrug selber habe keinen Kontakt zu der Berliner Clan-Familie.

In einer Presserunde ergänzte Werder-Manager Baumann: „Wenn es keinen direkten Zusammenhang gibt und man dann trotzdem bundesweit in den Schlagzeilen ist, dann ist das keine einfach Situation für jemanden wie Niclas, der eben auch emotional agiert, der sich dann so etwas auch zu Herzen nimmt.“

Füllkrug wolle jetzt ein ernstes Wörtchen mit der Person sprechen, die er den Wagen ursprünglich überlassen hatte.

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