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In der 3. Liga könnten Montagsspiele künftig wegfallen. Am Donnerstag sprach sich eine Mehrheit der Vereine für eine Abschaffung der bei Fußballfans unbeliebten Spiele am Montagabend aus.


Montagsspiele sind im Profifußball seit je her bei vielen Fans ligaübergreifend unbeliebt. Zur laufenden Saison wurden sie in der 2. Bundesliga abgeschafft, dafür gibt es am Samstagabend ein Spiel mehr. Meistens sieht der Spielplan bei dieser Ansetzung attraktive Duelle vor. Wird dieses Modell künftig auch in der 3. Liga Realität?

Zumindest tendieren mehr als die Hälfte der aktuellen Drittligaklubs zu einer Abschaffung der Montagsspiele ab 2023. Das ergab eine Umfrage des DFB am Donnerstag unter allen Vereinen. Elf Vereine möchten am Montagabend grundsätzlich keine Spiele mehr austragen, sieben Klubs votierten für eine Fortsetzung. Vier der sieben Drittligisten knüpften ihre Bereitschaft allerdings an eine ausgeglichene Verteilung und möglichst geringe Distanzen der beiden antretenden Mannschaften. Die übrigen drei wollen Montagsspiele weiter austragen, wenn sie durch TV-Verträge mit Montagsspielen höhere finanzielle Einnahmen verzeichnen können. Zwei Drittligisten enthielten ihre Stimme in dem Votum.

Neben der Frage nach Montagsspielen möchte der DFB ebenfalls ein Meinungsbild zu den Anstoßzeiten in der 3. Liga einholen. Im Frühjahr werden die Medienrechte für die 3. Liga neu vergeben. Für den Zeitraum von 2023/24 bis 2026/27 werden dann unter anderem die TV-Rechte an der 3. Liga lizensiert. Derzeit sind „MagentaSport“ als Hostbroadcaster und die „ARD“ mit ihren dritten Programmen Rechteinhaber.

Alle Infos zur dritten Liga gibt es hier:

Montagsspiele bald Geschichte? BVB will noch einen Bayern-Spieler

Niklas Süle wird im kommenden Sommer ablösefrei vom FC Bayern zu Borussia Dortmund wechseln, das bestätigten die Klubs am Montag. Der Innenverteidiger könnte jedoch nicht der einzige Spieler bleiben, den es von München zum BVB zieht.

Im Sommer absolvierte er bereits Teile der Saisonvorbereitung bei den Profis des FC Bayern – zu mehr als 60 Spielminuten in zwei Testspielen reichte es allerdings bisher noch nicht: Marcel Wenig gilt bei den Münchnern trotzdem intern als großes Talent. Der 17-Jährige hat bereits das Interesse zweier anderer Bundesligisten geweckt: Sowohl Eintracht Frankfurt als auch Borussia Dortmund sollen Interesse am offensiven Mittelfeldspieler zeigen. Das berichten Bild (bereits im Dezember) und Sport1.

Durch den auslaufenden Vertrag wäre der Spieler sogar ablösefrei zu haben: Sportchef Hasan Salihamidzic konnte ihn bisher nicht von einer Verlängerung überzeugen. Wenig kam in der Regionalliga-Mannschaft der Bayern bisher drei Mal zum Zug und erzielte dabei ein Tor, im Sommer möchte er jedoch scheinbar unbedingt den nächsten Schritt machen.

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